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Pressemitteilung: Spot-On richtig anwenden

23. März 2012 | By | 2 Replies More

Für viele Katzenhalter ist ein Spot-On der Ungezieferschutz der Wahl. Foto: Virbac

Für viele Katzenhalter ist ein Spot-On der Ungezieferschutz der Wahl. Foto: Virbac

Bad Oldesloe – Wenn Hund oder Katze gegen Zecken und Flöhe geschützt werden sollen, greifen viele Tierhalter zu einem Spot-on-Präparat. Etwa alle vier Wochen spielt sich dann das gleiche Drama ab: Nach dem Öffnen der Pipette muss es schnell gehen, bevor das Tier unruhig wird. Schon ist von dem Spot-on etwas verschüttet oder es landet in der Eile mehr auf dem Fell als direkt auf der Haut. Das ist Stress für alle Beteiligten, der sich nicht einmal lohnt, denn eine falsche Anwendung verhindert den Behandlungserfolg. Virbac Tierarzneimittel macht es Tierhaltern nun leichter. Mit einem Fünf-Punkte-Plan und einer neuen Pipette mit Drop-Stop System bei dem Ektoparasitikum Effipro kann nichts mehr schiefgehen.

1.) Die richtige Dosis nach dem Gewicht des Tieres auswählen
Eine unzureichende Dosierung führt dazu, dass Hund und Katze nicht ausreichend gegen Flöhe und Zecken abgesichert sind. Tierhalter denken dann, dass das Mittel nicht richtig wirkt und sind unzufrieden. Daher ist es wichtig, das Spot-on-Präparat auszuwählen, das für das jeweilige Gewicht des Tieres zugelassen ist. Ebenso sollte die Lösung immer komplett aufgetragen werden. Die durchsichtige Pipette von Virbac ermöglicht dem Tierhalter die Kontrolle, ob er wirklich alles aufgetragen hat.

2.) Sich Zeit nehmen und Ruhe bewahren
Katzen und Hunde merken, wenn ihr Besitzer etwas im Schilde führt. „Viele Tierhalter hatten bisher die offene Pipette in der Hand und nur einen Versuch alles aufzutragen. Die Hektik übertrug sich auf das Tier. Wenn es dann in Abwehrhaltung ging, war das meiste gleich verschüttet, “ erklärt Matthias Hoffmann, Tierarzt bei Virbac: „Die neue Effipro-Pipette hat ein Drop-Stop System, das dem Tierhalter ermöglicht, den Zeitpunkt des Tropfens selbst zu bestimmen. Nur bei Druck auf die Pipette erlaubt das Ventil, dass die Flüssigkeit herauskommt. So kann nichts mehr verschüttet werden und es bleibt auch genug Zeit, das Fell in Ruhe richtig zu scheiteln. Wenn das Tier während des Auftragens wegläuft oder sich schüttelt, kann der Tierhalter sofort die Behandlung unterbrechen und es nach einer kleinen Pause erneut versuchen.“ Beim Öffnen der herkömmlichen Pipette bemängelten viele Tierhalter die Kontamination ihrer Hände mit der Lösung. Dies kann nun ebenso ausgeschlossen werden.

3.) Direkt auf die Haut auftragen

Das Spot-on sollte bei Katzen und kleinen Hunden stets im Nacken oder zwischen den Schulterblättern aufgetragen werden. Größere Hunde sollten die Spot-on-Lösung auch an ein bis zwei weiteren Stellen auf dem Rücken aufgetragen bekommen. Besonders wichtig ist, dass vorher das Fell gescheitelt wird und das Präparat punktuell auf die Haut gegeben wird. Dabei sollte natürlich kein Druck angewendet werden, um die Haut nicht zu verletzen. Korrekt aufgetragen verteilt sich die Lösung in den oberflächlichen Hautschichten. Der Wirkstoff wird dann in den Talgdrüsen abgespeichert und benetzt kontinuierlich Haut und Haar. Gelangt die Lösung beim Auftragen nicht auf die Haut, kann sich der Wirkstoff nicht optimal verteilen.

4.) Anwendungsempfehlungen bei mehreren Tieren und Wasserratten
Tierhalter, die mehrere Hunde und Katzen haben, sollten stets alle Tiere behandeln. Das gilt auch, wenn nur eines von Flöhen befallen zu sein scheint. Flöhe, die sich in der Umgebung befinden, suchen sich sonst das unbehandelte Tier als neuen Wirt.
Nach der Behandlung ist darauf zu achten, dass sich die Tiere nicht gegenseitig ablecken bis die Lösung an der Applikationsstelle getrocknet ist.
Häufiges Baden (insbesondere mit Shampoonieren) verringert die Wirkungsdauer. Wer also eine richtige Wasserratte zu Hause hat, muss möglicherweise die Behandlungsintervalle anpassen.

5.) Behandlungsrhythmus einhalten
Um einen Befall möglichst wirksam zu unterbinden, wird eine Behandlung in monatlichen Abständen angeraten. Bei Bedarf können Hund und Katze so über das ganze Jahr mit Effipro wirksam gegen Zecken und Flöhe geschützt werden. Sinnvoll ist auf jeden Fall sein besonderes Augenmerk auf einen wirksamen Zeckenschutz im Frühjahr und Herbst zu legen. In dieser Zeit sind Zecken besonders aktiv. Bei akutem Flohbefall sind mindestens drei bis vier Behandlungen in monatlichen Abstand empfehlenswert. „Nur fünf Prozent der Flohpopulation lebt als erwachsener Floh am Tier. Die restlichen 95 Prozent befinden sich als Eier, Larven und Puppen in der näheren Umgebung. Wird nach einem Flohbefall die Behandlung zu frühzeitig abgebrochen, treffen aus der Umgebung nachschlüpfende Flöhe wieder einen empfänglichen Wirt und der Flohzirkus geht erneut von vorne los, “ so Tierarzt Matthias Hoffmann.

Die Virbac Tierarzneimittel GmbH mit Hauptsitz in Nizza gehört zu den zehn führenden veterinärpharmazeutischen Unternehmen weltweit. In 22 Niederlassungen auf allen 5 Kontinenten entwickelt und produziert Virbac unter anderem Groß- und Kleintierimpfstoffe, dermatologische Produkte, Antiparasitika, Diätetika, Dentalprodukte sowie Lesegeräte und Transponder zur Tierkennzeichnung. Die deutsche Niederlassung in Bad Oldesloe verzeichnet seit ihrer Gründung 1982 eine kontinuierlich positive Entwicklung und steht den bundesweit niedergelassenen Tierärzten mit rund 50 erfahrenen Mitarbeitern beratend zur Verfügung.

Zum Weiterlesen:
Oh Schreck, ein Floh!
Zecken – die Vampire unter den Parasiten

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Category: Katzengesundheit

Comments (2)

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  1. Yassi sagt:

    Also wir geben unserem Hund auch immer Advantix gegen Zecken und das war noch nie wirklich ein Problem ^^
    Also entweder ich hab das bravste Tier der Welt oder ihr übertreibt ein wenig – nachdem ich meinen Hund kenn, tipp ich mal auf zweiteres, aber nichts für ungut ;D
    Jedenfalls dennoch gut, dass ihr allgemein drauf aufmerksam macht, dass man sein Tier vor Zecken schützen sollte. Die Bisse sind gefährlich, auch wenn man das oft unterschätzt und wenn man das Vieh erstmal entfernen muss, kann der Schaden schon da sein, also sollte man drauf achten, dass es erst gar nicht zum Biss kommt, anstatt nur im Nachhinein zu kontrollieren, ob Zecken zugebissen haben.

  2. Susi sagt:

    Das Produkt ist super leicht anzuwenden, doch das Ergebnis ist erschreckend. Als ich meinem Kater das Mittel im Nacken „spritzte“ (am 30.3.) war alles super (nur ein paar Zecken). Nach zwei Tagen bemerkte ich, dass im Nacken meines Katers Fell fehlte und die Haut gerötet war. Ich war entsetzt, da es bei einer früheren Anwendung keinerlei Probleme gab. Nun habe ich seinen Nacken mit lauwarmen Wasser abgetupft, wie in den Sicherheitshinweisen beschrieben, um das Mittel zu entfernen. Ich bin mir sicher dass mein Kater keinen Streit hatte, ich sah wie er sich am Nacken kratzte und sich ein Büschel Haare löste.

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