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Interview mit Tierheilpraktikerin Yvonne Krupp: Alternative Heilmethoden

13. Oktober 2016 | By | Reply More

Es ist noch gar nicht so lange her, da wurde die Alternativmedizin stark belächelt. In der Zwischenzeit gibt es einen Aufschwung in der Naturmedizin, auch im veterinärtechnischen Bereich. Tierheilpraktik, Homöopathie, Schüßler Salze, Pflanzenkunde… Es gibt so viele, verschiedene Wege der natürlichen Heilung. Die Heilkraft der Natur ist mittlerweile auch bei den Tierhaltern angekommen und sie bevorzugen oft die natürlichen Behandlungsmethoden der Tierheilpraktiker. Yvonne Krupp, die ihre mobile Tierheilpraxis in Saarbrücken betreibt, steht Rede und Antwort zum Thema „Alternative Heilmethoden“ und bringt Klarheit in den Beruf, was mit Alternativmedizin möglich ist und beantwortet interessante Fragen.

das Interview führte Tanja Hansen

Tierheilpraktikerin Yvonne Krupp gibt Antworten auf Fragen rund um Naturheilkunde für Tiere.

Tierheilpraktikerin Yvonne Krupp gibt Antworten auf Fragen rund um Naturheilkunde für Tiere.

Tanja Hansen: Liebe Yvonne, du bist mit Leib und Seele am Wohl der Tiere interessiert. Wie bist du dazu gekommen, Tierheilpraktikerin zu werden? Was hat dein Interesse geweckt? Gab es da ein bestimmtes Schlüsselerlebnis?

Yvonne Krupp: Liebe Tanja, vielen Dank. Ein Leben ohne Tiere kam für mich einfach nie in Frage. Da wird man zwangsläufig auch mit entsprechenden Krankheiten seiner Lieblinge konfrontiert. Ich konnte oft erleben, wie die Schulmedizin an ihre Grenzen kam. Die alternativen Heilweisen waren es, die die verschiedensten Symptome lindern, verbessern oder gar heilen konnten. Das hatte mich absolut fasziniert. Ich kam schließlich selbst durch eigene Krankheiten und Beschwerden mit anderen Heilmethoden in Kontakt und wünschte mir dann natürlich ähnliche Möglichkeiten für meine Tiere und die Tiere meiner Lieben. So kam eigentlich der Stein ins Rollen, der mich dazu brachte, nicht nur für mich privat zu recherchieren und stapelweise Bücher und Fachzeitschriften zu alternativen Heilweisen zu lesen, sondern auch zahlreiche entsprechende Ausbildungen zu absolvieren und permanent Weiterbildungsseminare zu besuchen um zunächst meinen eigenen und schließlich auch anderen Tieren helfen zu können.

Tanja Hansen: Wo hast du deine Ausbildung gemacht? Wie sieht sie aus? Was beinhaltet die Arbeit einer Tierheilpraktikerin?

Yvonne Krupp: Ich habe meine Tierheilpraktik-Ausbildung bei der Paracelsus Heilpraktiker Schule in Saarbrücken durchlaufen. Daneben habe ich eine holistische Tierheiler-Ausbildung (SanAnimal) gemacht, in der ich viel über energetische und schamanische Heilweisen lernen durfte. Ich habe die Möglichkeit der Tierkommunikation und das Arbeiten mit Reiki erlernt, zahlreiche Weiterbildungen und Ergänzungsstudien folgten und werden weiterhin folgen. Zuletzt Ausbildungen in der Tierpsychologie und der Traditionellen Chinesischen Medizin für Tiere und die entsprechende Mykotherapie (Heilpilztherapie), die ja ihren Ursprung in der TCM hat. Die Ausbildungen waren und sind alle sehr verschieden. Und alle wundervoll auf ihre Art. Vielen Dank an alle meiner Lehrer.

Die Ausbildung zur Tierheilpraktikerin habe ich an der Paracelsus Heilpraktiker Schule gemacht. Hier wird, neben der theoretischen Wissensvermittlung im Unterricht, sehr viel Wert auf praktische Erfahrungen gelegt und dementsprechend viele Praktika und Praxisseminare angeboten. Das halte ich für sehr wichtig. Nur mit theoretischem Fachwissen kann man nicht behandeln!

Da ich ja nicht ausschließlich als Tierheilpraktikerin arbeite, sondern auch als Tierheilerin und -kommunikatorin tätig bin, sieht meine Arbeit mit Sicherheit anders aus als die von anderen  Tierheilpraktikern.

Ich beschreibe dir aber sehr gerne meine persönlichen Arbeitsinhalte: Wenn ich direkt am Tier behandele, dann mache ich das momentan fast ausschließlich mit meinem Tierheilmobil. Das heißt, ich besuche die tierischen Patienten zu Hause bei ihren Besitzern. Insbesondere für Katzen stellt ein Besuch in der Tierheilpraxis oft einen viel zu großen Stress dar und verschiedene Dinge, wie beispielsweise Verhaltensprobleme, lassen sich viel besser in einem sicheren, vertrauten Umfeld der Tiere erörtern und besprechen. Die Erkrankungen der Tiere sind so zahlreich wie bei uns Menschen auch. Bei einem Ersttermin nehme ich mir deswegen besonders viel Zeit um den tierischen Patienten kennen zu lernen und zusammen mit dem Patientenbesitzer eine ausführliche Anamnese über seinen tierischen Begleiter zu erfassen, in der alle wichtigen Inhalte zur bisherigen Krankheitsgeschichte und allen sonstigen Auffälligkeiten oder auch Veränderungen im Lebensinhalt der Tiere notiert werden. Im Anschluss folgt dann die entsprechende Behandlungsempfehlung. Einen sehr großen Anteil der Arbeit nimmt neben der Untersuchung der Tiere die Repertorisation (=Nachschlagewerk in der Homöopathie, Anmerkung Tanja Hansen) der entsprechenden Mittel in Anspruch. Aber den wichtigsten Aspekt stellt sicherlich die Beratung der Tierbesitzer dar. Sie sind es letztendlich, die entscheiden mit was und wie ihr Tier behandelt werden soll. Und es wird höchst wahrscheinlich jeder nur das für sein Tier für gut befinden, was er versteht und was ihm plausibel klingt.

Foto: Sushaaa/shutterstock.com

Foto: Sushaaa/shutterstock.com

Ich arbeite allerdings wie bereits besprochen auch zu einem großen Teil rein energetisch. Energie fließt immer und überall um uns herum. Wir können uns mit allem von überall aus verbinden. Eine körperliche Anwesenheit ist hierfür nicht nötig. Auch weite Entfernungen sind hier Hindernis für eine Behandlung. Für viele verschiedene Techniken, wie die Tierkommunikation, also die mentale Kommunikation mit einem Tier,  oder etwa die schamanische Heilbehandlung ist also ein direkter Besuch gar nicht nötig. Ich behandele die Tiere per Ferntherapie mit den verschiedensten energetischen Techniken und schamanischen Heilweisen. Mir genügt für die Fernbehandlung ein Foto des Tieres mit einigen Angaben, wie etwas Name, Alter etc. und dem entsprechenden Behandlungswunsch des Tierhalters.

Tanja Hansen: Welche Behandlungsmethoden umfasst die Tierheilpraktik? Hast du dich auf eine bestimmte Behandlungsmethode spezialisiert?

Yvonne Krupp: Wie bereits angesprochen kombiniere ich verschiedene Aspekte zum Wohle der Tiere miteinander. Ich suche für jeden Patienten die Anteile aus, die am Besten zu ihm passen und ihm individuell hilfreich sind. Eine ganzheitliche Betrachtung ist mir sehr wichtig.

Meine tierheilpraktischen Tätigkeiten umfassen beispielsweise die Behandlung mit Homöopathie, Phytotherapie, Bachblütenbehandlung, chiropraktischen und physiotherapeutischen Elementen, Lasertherapie und -akupunktur und Reiki-Behandlungen.

Besonderen Fokus habe ich auf die homöopathische Behandlung und die Lasertherapie gelegt. Hier habe ich bereits zahlreiche wundervolle Behandlungsergebnisse erleben dürfen.

Calendula wirkt gut bei äußerlichen Wunden. Foto: Shutterstock

Pflanzenheilkunde: Calendula wirkt beispielsweise gut bei äußerlichen Wunden. Foto: Shutterstock

Homöopathie ist sicher vielen schon ein Begriff. Die Low-Level-Laser-Therapie möchte ich gerne kurz erklären: Die Low-Level-Lasertherapie, auch Soft-Laser-Therapie genannt, ist eine nebenwirkungsfreie Regulationstherapie, bei der durch Laserstrahlung eine hohe Menge an Energie freigesetzt wird, die zur Reaktivierung der Stoffwechselaktivitäten im menschlichen Körper und zur Anregung der Selbstheilungskräfte eingesetzt wird. Die Laserbestrahlung fördert die Synthese von ATP-Molekülen und veranlasst somit eine schnellere und verbesserte Zellteilung, welche wiederum die biochemischen Vorgänge und Heilungsprozesse vorantreibt. Die Low-Level-Lasertherapie zur Schmerzlinderung bei, da die Strahlung die Freisetzung von körpereigenen Abwehrstoffen positiv beeinflusst. Außerdem wirkt die Laserbestrahlung entzündungshemmend, da die Bildung von entzündungsfördernden Stoffen vermindert wird. Auf diese Weise werden zusätzliche Infektionsrisiken verringert. Die Low-Level-Lasertherapie kommt in vielen Teilbereichen der Medizin erfolgreich zum Einsatz. Die Anwendungsgebiete dieser Therapie sind vielfältig und umfangreich.  So kann die Behandlung mit dem Laser beispielsweise   bei zahlreichen Hautproblemen, zur Förderung der Wundheilung, Narbenbehandlung, Schmerzbehandlung, Behandlung von Entzündungen, Prellungen und Verletzungen und zur schmerzlosen Akupunktur zum Einsatz kommen. Die Low-Level-Lasertherapie wird bei vielen Indikationen hauptsächlich lokal angewendet. Dabei wird der zu behandelnde Bereich für eine bestimmte Zeit der Laserstrahlung ausgesetzt. Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass die Low-Level-Lasertherapie bei korrekter Anwendung keine Nebenwirkungen verursacht.

Auch arbeite ich persönlich sehr viel mit der Tierkommunikation und den verschiedensten energetischen und schamanischen Heilweisen, da so das Tier selbst ideal in die Behandlung mit einbezogen werden kann und eine holistische Betrachtung erfolgt.

Tanja Hansen: Wie erkenne ich eine seriöse Tierheilpraktikerin?

Yvonne Krupp: Da der Beruf des Tierheilpraktikers nicht geschützt ist, sollte man Wert darauf legen, dass der Ausübende der Tierheilpraktik eine Prüfung vor einem entsprechenden Fachverband abgelegt hat. Oftmals bieten Heilpraktikerschulen die Durchführung einer solchen Prüfung nach Vorgaben der jeweiligen Fachverbände an. Diese ist jedoch freiwillig und nicht verpflichtend. Die Paracelsus-Schulen arbeiten im Tierheilpraktischen Bereich mit dem Verband Deutscher Tierheilpraktiker zusammen, dem ich auch angehöre. Die entsprechende Prüfung ist unterteilt in einen praktischen Teil am Tier, eine mündliche und eine schriftliche Prüfung und eine ausgearbeitete Facharbeit über eine Fallstudie einer speziellen Erkrankung bei einer Tierart. Des Weiteren wird die  erfolgreiche Teilnehme an Vorlesungen und Praktikumsterminen berücksichtigt. In den jeweiligen Verband wird nur aufgenommen, wer die Prüfung erfolgreich absolviert hat und sich somit beim Verband qualifiziert hat.

Foto: Shutterstock

Foto: Shutterstock

Tanja Hansen: Kann jedes Tier alternativ behandelt werden? Gibt es spezielle Behandlungsmethoden, auf die das Tier besser anspricht als auf andere? Wo siehst du Grenzen?

Yvonne Krupp: Tiere sprechen meist sehr schnell auf alternative Heilweisen an. Sie haben im Gegensatz zu uns Menschen hier den Vorteil, dass sie nicht an der Wirkung „zweifeln“ und sich somit selbst den Weg zur Heilung erschweren.

Gerade beispielsweise in der Homöopathie kann es bei tierischen Patienten zu sehr schnellen Heilungsreaktionen kommen wenn das passende Mittel repertorisiert wurde.

Im Allgemeinen ist es auch bei den Tieren so, dass eine Krankheit schwieriger zu behandeln ist, je länger sie bereits besteht. Dann braucht es natürlich weit mehr Geduld bis eine entsprechende Behandlung anschlägt. Auch kommt es auf den Allgemeinzustand des Tieres und die sonstigen, bisher erfolgten Therapiemaßnahmen an. Man kann auch mit alternativen Behandlungsmethoden leider nicht alle Krankheiten heilen. Aber auch dann ist auf jeden Fall eine begleitende Behandlung mit alternativen Heilmethoden neben der Schulmedizin zu überdenken um die Lebensqualität des Tieres zu erhalten oder zu erhöhen.

Tiere sprechen auch sehr schnell auf energetische Behandlungen an. Eben dadurch, dass sie sich auch hier nicht selbst blockieren, indem sie daran zweifeln. Jeder Krankheit, jedem Symptom liegt eine Ursache zu Grunde. Der Körper zeigt mit Symptomen, Beschwerden und Erkrankungen nur vorhandene Missstände an. Wenn wir aufhören die Symptome als das „Übel“ anzusehen, das es schnell zu beseitigen gilt, sondern dankbar mit ihnen umgehen und mit ihrer Hilfe auf die Suche nach der Ursache der Erkrankung gehen, um diese an der Wurzel zu heilen, dann sind wir auf einem guten Pfad der Heilung. Die Tiere wissen hier oft genau, was bei ihnen speziell zum Ausbruch der Erkrankung geführt hat und welches Thema dahintersteckt, das nun geheilt werden darf.
Die Behandlungsmöglichkeiten sind ebenso zahlreich wie es Krankheiten gibt. Auch Krankheiten, die nicht mehr geheilt werden können, dürfen mit alternativen Behandlungsformen unterstützt werden. Auch Altersbeschwerden können vielleicht so gemildert und dem Tier Lebensqualität zurückgegeben werden.

Ich möchte keine Heilversprechen abgeben, aber eine unterstützende naturheilpraktische Behandlung kann durchaus das Wohlbefinden von Körper und Geist fördern- auch bei unseren geliebten Tieren. Grenzen sind auf jeden Fall immer da gesetzt, wo eine schnelle körperliche Behandlung erforderlich ist, wie beispielweise Operationen. Notfälle gehören auf jeden Fall immer in eine Tierarztpraxis!

Manchmal bewirkt schon allein ein Gespräch mit einem Tier die Heilung einzelner Themen oder es erleichtert das Loslassen bestimmter Dinge, wenn das Tier beispielweise nicht mehr gesund wird. Vielleicht hat es noch etwas auf dem Herzen und möchte es zu gerne seinem Menschen mitteilen. Viele Tiere warten sehr lange darauf, dass ihr geliebter Mensch ihnen endlich einmal richtig „zuhört“.

Tanja Hansen: Wo ist der Unterschied zwischen Tierhomöopathie und Tierheilpraktik?

Yvonne Krupp: Die Tierheilpraktik kann die verschiedensten Behandlungsweisen umfassen, wie etwa Phytotherapie, Akupunktur, Lasertherapie, Bachblütentherapie, Psychologie…etc. auch die Homöopathie kann ein Teil davon sein Jeder Tierheilpraktiker entscheidet selbst, was seinen Behandlungsschwerpunkt darstellt und spezialisiert sich entsprechend.

Reine Tierhomöopathen behandeln meist ausschließlich mit homöopathischen Mitteln.

Foto: Shutterstock

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Die klassische Homöopathie gründet sich auf die Lehren Samuel Hahnemanns. Er entdeckte, dass etwas, das einen Gesunden krank macht, einen Kranken auch wieder gesund machen kann: „Similia similibus currentur“ (Ähnliches werde durch Ähnliches geheilt). Nach gründlicher Fallaufnahme wird ein Arzneimittel nach dem Ähnlichkeitsprinzip verabreicht. Dies bedeutet, dass ein Arzneimittel in der Lage ist, wenn es einem Gesunden verabreicht wird, ähnliche Symptome einer Erkrankung hervorzubringen, welche es bei der Verabreichung an einem Kranken heilen wird. Homöopathie stärkt die Selbstheilungskräfte und wird daher auch als Regulationsmedizin bezeichnet. Akute und chronische Erkrankungen können mit dem richtigen homöopathischen Mittel mit erfolgreich behandelt werden. Die homöopathischen Medikamente werden aus Pflanzen, Tieren, deren Giften oder aus Mineralien gewonnen, durch Verdünnung und Potenzierung aufbereitet, wobei sie ihre Heilkraft entfalten. Homöopathie wirkt überall dort, wo die körpereigenen Regulationen noch erhalten sind, und grundsätzlich eine Möglichkeit zur Selbstheilung besteht. Ein treffendes Mittel kann zur Gesamtkonstitution des Patienten passen, oder organotrop, also auf ein bestimmtes Organ, wirken.

Tanja Hansen: Was kannst du Menschen sagen, die immer noch skeptisch der Tierheilpraktik gegenüber sind?

Yvonne Krupp: Ich kann nur jedem raten, es einfach mal zu versuchen. Wie sollten viel mehr wie ein unbeschriebenes Blatt sein- nicht zu viel von etwas Neuem erwarten, aber auch nicht komplett gegen etwas Unbekanntes eingestellt sein. Es gibt so vieles was wir nicht verstehen und was dennoch hervorragend funktioniert. Manchmal muss man einfach nur offen sein insbesondere dann, wenn einen die bisherigen Methoden einfach nicht mehr weiter bringen. Vielleicht ist dann einfach Zeit für etwas Neues. Das Vertrauen in die alternativen Heilweisen kommt dann mit der eigenen Erfahrung. Skepsis ist gut. Aber zu viel davon beschränkt doch sehr unsere eigenen Möglichkeiten. Und dabei gibt es doch noch so viele Wunder zu erfahren, wenn wir nur dafür offen sind.

Tanja Hansen: Du bietest neben der Tierheilpraktik u. a. auch die Tierkommunikation an. Was ist das? Wie funktioniert das? Und wie kann diese Methode die Genesung eines Tieres fördern? Was kann man die Tiere alles fragen? Wie kann ich als Tierhalter dann sicher gehen, dass tatsächlich mein Tier bei der Tierkommunikation Rede und Antwort stand? Kann man bei dir die Tierkommunikation erlernen?

Yvonne Krupp: Tierkommunikation ist die mentale Gesprächsführung mit einem Tier. Man verbindet sich mit der Energie des Tieres, nimmt Kontakt zu ihm auf und spricht telepathisch mit der Seele des Tieres. Durch ein Bild des Tieres kann ein Tierkommunikator sich auf die Energieeben des Tieres begeben und dann mittels Telepathie Gefühle, Bilder, Gedanken und Worte des Tieres empfangen und senden. Man kann es im Prinzip mit der Arbeit eines Dolmetschers vergleichen. Die telepathisch empfangenen Botschaften des Tieres werden für seinen menschlichen Begleiter verständlich „übersetzt“. Da das Gespräch auf mentaler Ebene stattfindet ist es unabhängig von Raum und Zeit. Das Tier braucht einem dazu nicht gegenüber zu sitzen. Man kann es sich vorstellen wie eine Art Telefonanruf. Es muss nur der genaue Empfänger feststehen, damit man auch bei der richtigen Seele „anruft“ und sich nicht „verwählt“. Informationen werden dann über hellhören, hellfühlen, hellsehen, hellschmecken und hellriechen übertragen.

Urvölker, Tiere und Pflanzen kommunizieren so noch miteinander. Sie sind sich der allumfassenden Verbindung untereinander noch absolut bewusst. Auch Kinder wenden die Fähigkeit der mentalen Kommunikation noch unvoreingenommen an. Sie wissen noch nicht, dass es „unmöglich“ ist, rein telepathisch zu kommunizieren. Deswegen haben Kleinkinder untereinander nur sehr wenige Verständigungsprobleme. Je älter sie werden, desto mehr werden sie von äußeren Einflüssen geprägt und verdrängen das vermeintlich „Unnormale“ aus Ihrem Leben. Wir Erwachsenen haben diese Form der Kommunikation dadurch leider im Laufe unseres Erwachsenwerdens verdrängt oder vergessen.
Die Fähigkeit dazu schlummert jedoch in jedem von uns und darf wieder erweckt werden wenn wir möchten und bereit sind. Alle sind wir miteinander verbunden und können mit allem kommunizieren was beseelt ist.

Tierkommunikationen sind sinnvoll:

  • zur Ergründung der Krankheit eines Tieres;
  • zur Erklärung von für den Menschen unverständlichem Verhalten;
  • zur Suche nach vermissten oder entlaufenen Tieren;
  • zum Abschiednehmen bei der Sterbebegleitung;
  • oder einfach um sein Tier besser kennen und verstehen zu lernen und zu erfahren, welche Aufgabe es in unserem Leben übernommen hat.

Über Gespräche mit unseren tierischen Helfern können wir unwahrscheinlich viel über uns selbst und unseren Lebensweg lernen und mit unseren Begleitern enger zusammen wachsen.

Foto: Shutterstock.com

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Tiere spiegeln uns mit all unseren negativen und positiven Eigenschaften. Das Tier versucht uns durch sein Verhalten oder seine Krankheiten auf Dinge oder Probleme aufmerksam zu machen, die wir angehen sollten, um etwas positiv zu verändern. In erster Linie geht es darum zu erkennen, was das Tier einem selbst spiegelt. In vielen Fällen zeigen uns unsere Tiere Themen auf, die eigentlich bei uns Menschen zu lösen sind. Die Tiere sind quasi eine Art Warnlampe oder Erinnerung. Dies kann durch verschiedene Symptome geschehen und ist immer eine individuelle Konstellation. Durch dieses  Spiegelprinzip haben wir die Chance etwas über uns selbst zu lernen und zu erkennen mit was wir uns die meiste Zeit selbst schaden. Lieblose Denkmuster beispielsweise, können so erkannt, und dürfen verändert werden. Durch die Spiegelung kann man erkennen wo man bei sich selbst anfangen darf zu arbeiten und was man damit verändern kann. Was mich an meinem Tier nervt, nervt mich, unbewusst und in einer ähnlichen Darstellung, an mir selbst. Was ich an ihm schätze, schätze ich an mir. Wir sehen immer nur die Dinge, die wichtig für uns persönlich sind.

Beim Blick in einen Spiegel habe  ich stets zwei Möglichkeiten: Akzeptieren was man sieht oder aktiv etwas daran verändern. Die Veränderung der äußeren Welt beginnt jedoch in unserem Innern. Auf vielfachen Wunsch hin, biete ich nun auch die Möglichkeit an, die Tierkommunikation in einer kleinen Gruppe bei mir zu erlernen und zu üben.

Tanja Hansen: Von Reiki haben mittlerweile auch schon viele Menschen gehört. Kann man dies auch erfolgreich bei Tiere anwenden? Was kann damit therapiert werden? Behandelst du auch Menschen damit?

Yvonne Krupp: Reiki ist eine uralte, überlieferte ganzheitliche „Heilform“ für Körper, Geist und Seele. Der Begriff Reiki stammt von den japanischen Worten rei („Geist, Seele“) und ki („Lebensenergie“)ab; und bedeutet: universelle, also göttliche Lebenskraft. Mitte des 19. Jahrhunderts wurde das Reiki-System, welches bereits vor ca. 2500 Jahren in den Lehren Buddhas erwähnt wurde, durch Dr. Mikao Usui wieder entdeckt. Er war Leiter einer christlichen Universität in Japan. Reiki ist die natürliche Heilungsenergie und dient dem Heilwerden und der Erhaltung der Gesundheit von Mensch, Tier und Pflanze. Verschiedene alltägliche Einflüsse wie Ärger, negative Ereignissee, Ängste etc. wirken auf unser Energiefeld ein und bringen Störungen mit sich. Das führt zu Schmerzen und Blockaden der Seele und wirkt sich belastend auf unseren Körper aus. Es fließt weniger Energie, Blockaden bauen sich auf, Krankheiten können entstehen. Ziel der Reiki Anwendung  ist es, Körper, Geist und Seele wieder in Balance zu bringen und somit die eigenen Selbstheilungskräfte zu aktivieren. Die Regeneration geschieht durch systematisches Handauflegen (mit oder ohne Berührung) an bestimmten Körperbereichen. Die Reiki-Anwendung geschieht in einer einfachen Abfolge des „Handauflegens“. Hierdurch werden natürliche universelle Energien aktiviert und auf den Körper des Empfängers geleitet. Die Energie fließt stets dort hin wo sie gebraucht wird. Der Empfänger „nimmt“ sich sozusagen die Energie und führt sie dort zu, wo sie am Meisten benötigt wird. Bei einer Reiki-Behandlung tritt immer das ein, was für den Patienten das Beste ist. So kann jede Reiki-Behandlung unterschiedlich wahrgenommen werden. Reiki-Behandlungen sind mit jeder anderen Therapieform sowohl aus den esoterischen als auch aus den medizinischen und psychologischen Bereichen kombinierbar.  Reiki wirkt sowohl auf  geistiger, seelischer, emotionaler, als auch auf körperlicher Ebene. Es aktiviert die Selbstheilungskräfte und Körper, Geist und Seele können harmonisiert werden. Reiki dient als Vorbeugung und für das allgemeine Wohlbefinden. Es beruhigt das Nervenkostüm, löst tiefgehende Verspannungen und seelische Blockaden. Reiki gleicht die Kraftzentren ( Chakren ) aus und stellt wieder Harmonie her. Reiki harmonisiert, entspannt Körper, Geist und Seele, führt heilende Lebensenergien zu, löst Energieblockaden, führt zur inneren Ruhe und Ausgeglichenheit, lindert Schmerzen um die wichtigsten Punkte zu nennen. Für diese Wirkungen sind auch unsere Tier sehr dankbar und man kann ihnen meist direkt ansehen wie sehr sie die Reiki-Behandlung und die fließende Energie genießen.

Falls sich einmal der Mensch hinter dem Tier etwas Besonderes gönnen möchte, biete ich die wohltuende Reiki-Anwendung auch für den Menschen an.

Tanja Hansen: Du behandelst auch mit schamanischen Heilmethoden. Was kann man sich unter schamanischen Heilweisen vorstellen? Wie wirkt diese Heilweise? Und was versteht man unter einer ganzheitlichen Heilung?

Yvonne Krupp: Schamanismus ist der wohl älteste Weg der Menschen zu Kraft und Heilung. Es gibt keine Trennung von Körper, Geist und Seele.  Auch sind wir nicht von der Natur und der Tierwelt getrennt. Alles was existiert, ist beseelt und steht in enger Beziehung zueinander. Alles ist miteinander verbunden. Krankheiten, die sich manifestieren haben ihren Ursprung in der Seele. Eventuell sind wichtige Aufgaben noch nicht gelöst, alte Verletzungen noch nicht geheilt, die gewählte Lebensweise entspricht nicht dem Seelenplan oder Vergangenes haftet noch an der Seele. Die Grundtechnik der schamanischen Arbeit ist die Schamanische Reise. Die Reise führt in Welten jenseits der alltäglichen Wirklichkeit. Diese Reise ist eine Reise in die Tiefe der Seelenwelt. Dort warten Krafttiere, Lehrer und zahlreiche Helfer um Ursachen und Lösungen für Krankheiten oder Probleme herauszufinden und mit Hilfe verschiedener schamanischer Heilweisen, wie z.B. durch Lebensberatung;  Extraktion krankmachender Energien (energetische Operation); energetische Wirbelsäulenaufrichtung  oder Rückholung abgespaltener Seelenanteile (in Folge traumatischer Erlebnisse) ganzheitliche Heilung auf Seelenebene anzuregen. Schamanische Praktiken führen uns zu unseren Wurzeln zurück, verbinden uns wieder mit unseren Ursprüngen und wir bekommen direkten Zugang zu unserem Unterbewussten. Schamanisches Heilen befasst sich mit der unterbewussten Dimension von Krankheit. Die Ursache dafür kann u.a. das Gefühl des Abgetrennt seins von sich selbst und vom Leben sein. Dies führt zu Energieverlust und zu den unterschiedlichsten körperlichen und seelischen Symptomen. Körperliches „Heil“ – Werden kann geschehen, weil wir nicht nur Körper sind, sondern auch geistige Wesen, und weil es eine Verbindung zwischen Körper und Geist, sowie auch zwischen Erde, Natur und Kosmos gibt. Heilung geschieht in der sog. „nichtalltäglichen Wirklichkeit.“

Schamanische Heilkunst ist religionsunabhängig. Dem Schamanismus wurde 1980
von der WHO (Weltgesundheitsorganisation) in der Behandlung psychosomatischer Erkrankungen die gleiche Bedeutung zuerkannt wie der westlichen Medizin

Eine ganzheitliche Behandlung berücksichtigt die Einheit von Körper, Geist und Seele.
Die allopathische Medizin bekämpft leider oft lediglich Krankheitssymptome, ohne aber die tatsächliche Ursache der Beschwerden zu ergründen. Ein Symptom zeigt immer nur an, dass ein Ungleichgewicht in der Einheit von Körper, Geist und Seele besteht. Bekämpft man das Symptom, schaltet man sozusagen nur die „Anzeige“ aus- die Problematik wird sich erneut und /oder an anderer Stelle zeigen. Nutzt man jedoch das Symptom, um die wahre Ursache zu erkennen und zu heilen, kann ganzheitliche Heilung auf allen Ebenen entstehen.

Der ganzheitliche Heilungsansatz betrachtet das gesamte Lebewesen und sieht die Symptome eher als Helfer auf dem Weg zur holistischen Heilung.
Der Körper wird bei der Gesundwerdung zwar ebenfalls unterstützt, es wird jedoch angestrebt die Ursache auf geistiger und/oder seelischer Ebene zu finden und dort aufzulösen und zu heilen.

Tanja Hansen: Du hast selbst zwei wunderbare Kater. Wie haben sie den Weg zu dir gefunden? Sind Katzen deine tierischen Lieblingsgefährten? Was fasziniert dich an Katzen?

Foto: Shutterstock

Foto: Shutterstock

Yvonne Krupp: Ich habe derzeit sogar drei wunderbare Kater. Sie sind auf den unterschiedlichen Wegen zu mir gekommen, wie sie auch sind. Mein Ältester ist mittlerweile 17 Jahre alt. Er kam den Umweg über eine wunderbare Tierärztin zu mir. Die Besitzer wollten ihn mit 12 Jahren einschläfern lassen, da sie ihn nicht mehr haben wollten. Da mein geliebter Kater einige Wochen vorher verstarb, fragte mich die Ärztin, die ihm Obdach gab, ob ich vielleicht ein Plätzchen frei hätte für diesen verlassenen Schatz. Ich zweifelte anfangs, das gebe ich ehrlich zu, da ich eigentlich noch nicht so weit war wieder einen Kater aufzunehmen. Der Verlust meines langjährigen treuen Begleiters hatte mich schon tief getroffen. Ich ging den Kater aber besuchen- Woche für Woche und auf einmal kam der Tag und ich nahm ihn mit nach Hause. Ich hatte geplant, ihm langsam Raum für Raum meiner Wohnung zu zeigen- er aber wollte sofort in der ersten Stunde alles erkunden und bezog sofort alle Räume auf einmal. Vor die verschlossenen setze er sich so lange bis ich die Tür öffnete und er auch diese inspizieren durfte. Ich habe es keinen Augenblick bereut diese wunderbare Seele aufgenommen zu habe. Es ist wirklich der artigste, genügsamste Kater, den ich je kennen lernen durfte und ich bin so unendlich dankbar für seine Zeit, die er mit mir teilt.

Die beiden anderen Kater sind zwei zweijährige Halbstarke. Unterschiedlicher könnten sie nicht sein. Beide zogen bereits als Kitten bei mir ein. Den gemütlichen, verschmusteren der beiden übernahm ich von einer privaten Stelle im Saarland. Er war sozusagen noch „übrig“ aus einem ungeplanten Wurf von Kitten. Bei meinem ersten Besuch schlief er bereits vertrauensvoll auf meiner Hand ein. Es hat also sofort gepasst. Das ist bis heute so. An seinem ersten Tag bezog er die große Wohnung zusammen mit seiner geliebten weißen Spielmaus, die er überall mit hin nahm- sogar aufs Katzenklo. Bis sein neuer Bruder und Spielkamerad ihm einige Wochen später Gesellschaft leistete. Mittlerweile hat die weiße Maus leider das Zeitliche gesegnet. Monatelanges Umhertragen hat sie leider nicht überstanden…. Aber jetzt hat er ja einen „Bruder“, mit dem er überall spielen und toben kann.  Fremde mag er nicht sonderlich gerne, da braucht er einfach etwas Zeit, aber mir folgt er grundsätzlich immer noch auf Schritt und Tritt und erzählt dabei gerne lautstark miauend was er am Tag alles so erlebt hat. Er ist ein sensibler, treuer, schmusiger und liebevoller Gefährte für mich

Sein „Bruder“ ist ein echter Quatschkopf und bringt mich täglich zum Lachen. Ich habe ihn aus dem rumänischen Tierschutz adoptiert: Es ist ja unglaublich wie grausam in manchen Ländern immer noch mit den Tieren umgegangen wird. Wie wunderbar, dass es Menschen gibt, die sich den Tieren dort annehmen, sie aufpeppen, pflegen und ihnen die Chance auf ein schönes  Leben bieten. Diese Arbeit verdient den größten Respekt und ich möchte den Tierschützern von ganzem Herzen für Ihre wundervolle und schwere Arbeit danken. Ich sah den kleinen Kater auf einem Bild einer Vermittlungsseite einer wunderbaren Tierschützerin und wusste sofort: Er gehört zu mir. Ich habe keinen Augenblick gezweifelt, einen Kater aufzunehmen, ohne ihn je gesehen oder besucht zu haben. Es hat sich einfach alles absolut richtig angefühlt. Als ich ihn schließlich am besagten Tag am Transporter abholte, steckte er sofort sein Pfötchen aus der Transportbox heraus und berührte meine Hand. Das tat er dann auch auf der ganzen Autofahrt nach Hause und schlief dabei ganz selig ein. Zu Hause krabbelte er aus seiner Box heraus, begrüßte seine Mitbewohner und war sofort „zu Hause“ angekommen. Er planschte sogar bei seiner ersten absolut notwendigen „Grundreinigung“ nach der langen Autofahrt vergnüglich in seinem Badewasser herum, brachte mich dabei bereits zum Lachen und lehrte mich, dass es ein Gerücht ist, das alle Katzen wasserscheu sind.. Trotz seiner Vergangenheit ist dieser Kater der absolute Inbegriff der Lebensfreude und voller reiner Liebe, die er nur zu allzu gern verschenkt, an jeden der uns besuchen kommt.

Ich mag alle Tiere sehr gerne und ihr Unterschiedlichkeit und Individualität. Hunde sind beispielsweise ganz wundervolle treue Gefährten, die einen wunderbar ins Hier und Jetzt holen können und mit denen man ganz wunderschöne Spaziergänge und Erlebnisse haben darf.  Jedes Tier ist für sich einfach zauberhaft. Doch zieht es mich immer wieder sehr  zu Katzen hin. Ich denke es ist ihre Unabhängigkeit, die mich fasziniert. Und ihr absolut sinnliches Dasein, Sie genießen ihr Leben und sie wissen es stets zu bekommen, was sie wollen und vor allen Dingen wann sie es wollen. Und das ganz ohne viel zu tun oder sich dafür verbiegen zu müssen. Ich denke die Katzenbesitzer werden sehr genau verstehen was ich damit meine.

Ich möchte sehr gerne noch appellieren, dass man doch bei der Suche nach einem Haustier auf jeden Fall zunächst die Tierheime, Tierärzte oder Tierschutzorganisationen im In- und Ausland berücksichtigt. Es gibt dort überall so viele wunderbare Geschöpfe, die tagein- tagaus nur auf eine Chance warten endlich jemandem ihr Herz, ihre ganze Liebe und ihre gesamte Lebenszeit zu schenken. Und was gibt es Kostbareres als das?

Tanja Hansen: Danke für deinen Aufruf. Da bin ich ganz bei dir bezüglich der Tierheime. Behandelst du in einer Praxis oder besuchst du deine Patiententiere zu Hause? Warum hast du dich für diese Art der Praxisführung entschieden?

Yvonne Krupp: Derzeit behandele ich die Tiere ausschließlich zu Hause. Wie bereits angesprochen ist es insbesondere für Katzen stressfreier wenn sie in ihrer gewohnten Umgebung untersucht oder behandelt werden. Die wenigsten Katzen gehen gerne in eine Transportbox und fahren in eine Praxis.

Insbesondere bei Verhaltensproblemen habe ich bei einem Hausbesuch auch die Möglichkeit mir direkt das Verhalten und die Umgebung des Tieres anzusehen und evtl. Rückschlüsse daraus zu ziehen.

Für Patientenbesitzer, die mich dennoch gerne in meiner Praxis besuchen möchten, richte ich aktuell einen Praxisraum in der Saarbrücker Innenstadt ein.

Foto: Shutterstock

Foto: Shutterstock

Tanja Hansen: Zuhauf arbeiten Schulmediziner und Tierheilpraktiker leider nicht zusammen, weil die Schulmedizin die Alternativmedizin oft als Hokuspokus sieht. Wie stehst du zur Schulmedizin? Können diese beiden Heilmethoden deiner Meinung nach Hand in Hand gehen?

Yvonne Krupp: Das ist einer meiner persönlichen Wünsche. Ich hoffe, dass wir diesem Wunsch langsam näher kommen dürfen. Schulmedizin und Alternativmedizin könnten sich in so wunderbarer Art und Weise ergänzen. Ich finde beide haben eine absolut wichtige Daseinsberechtigung. Es geht absolut nicht ohne die Schulmedizin. aber in vielen Situationen kommt diese alleine nicht mehr weiter und es wird eine ganzheitliche Betrachtungsweise des Patienten erforderlich. So etwas ist ja allein schon aus Zeitgründen in einem schulmedizinischen Praxisbetrieb meist nicht möglich. Eine vermehrte Zusammenarbeit mit Spezialisten aus beiden verschiedenen Bereichen würde meiner Meinung nach zu immensen Fortschritten im Bereich der Heilung führen.

Tanja Hansen: Danke, liebe Yvonne, für unser interessantes und aufschlussreiches, ehrliches und offenes Gespräch, deine Zeit und Mühe. Was möchtest du unseren Lesern noch sagen?

Yvonne Krupp: Ich danke dir, liebe Tanja, und wünsche dir Alles Liebe. Besuchen Sie mich auch gerne auch auf der Grenzenlos Messe in Saarbrücken vom 21.10.-23.10.16 und lernen Sie mich kennen.

 

Zur Expertin:
Yvonne Krupp ist für unsere saarländischen Katzenfreunde zu erreichen unter:
yvonnekrupp@googlemail.com
Telefon 0171-5141714
www.tiere-heilen-und-verstehen.de (befindet sich derzeit noch im Aufbau)

Zur Autorin:
Tanja Hansen betreibt seit 2007 mit Herz und Leidenschaft einen professionellen Catsitting Service im ganzen Saarland und verfügt über eine umfangreiche Fachkompetenz mit geschultem Blick, Wissen und Empathie. Sie beherbergt Katzen in jedem Alter, Hunde und Meerschweinchen. Ihre Kernkompetenzen liegen neben der individuellen, liebevollen Betreuung von Haustieren in der artgerechten Haltung und Ernährung der Tiere. Mehr Informationen gibt es unter www.catsaar.de. Ebenfalls von Tanja Hansen: Welche Katze passt zu mir? und Sterbebegleitung – ein sensibles Thema.

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Category: Aktuelle Beiträge, Katzengesundheit

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