Auslandsumzug mit Katze – Ein Erfahrungsbericht

Foto: pixelio.de, Tim Reinhart
Flugreise mit Katze Foto: pixelio.de, Tim Reinhart

Ein österreichischer Streuner und eine Tierheimkatze aus München werden zu Weltreisenden: Vor Kurzem traten Fleckli und Sakura ihren Umzug nach Amerika an. Das größte Problem: Die lange Flugreise mit Katzen…

von Lena Landwerth

Vielleicht hört es sich blöd an – aber meine größten Bedenken beim USA-Umzug galten unseren beiden Sofatigern. Dass Fleckli und Sakura uns begleiten sollten war klar, da gab es keine Alternative. Doch wie würden die beiden die lange Reise überstehen? Ganze Stunden habe ich damit verbracht, im Internet nach Tipps zu suchen, wie wir unseren Katzen den Auslandsumzug und besonders den Flug angenehmer gestalten könnten. Vergeblich – zumindest auf deutschsprachigen Seiten. Dass die Miezen nüchtern auf die Reise gehen sollten, war klar – ebenso, dass wir ihnen Wasser anbieten würden. Dass sie nicht im Transportraum reisen, sondern als „Carry On“ in der Passagierkabine, ebenso. Doch wo waren die Tipps, die Katzenhaltern wirklich helfen, dem Tier eine stressfreie Reise zu ermöglichen? Natürlich, ein Patentrezept gibt es hier nicht. Flugreisen und Umzüge sind eine stressige Angelegenheit für jede Katze, die Reaktionen kaum vorherzusehen. Und unter uns: „Üben“ kann man auf eine derartige Belastung nur schwerlich…

Die Vorbereitung
Nach dem ersten Gespräch mit unserer Tierärztin war klar, dass wir Fleckli und Sakura weder mit Beruhigungsmitteln noch mit Medikamenten zu einem „angenehmen Trip“ verhelfen werden würden. Die Argumente liegen auf der Hand: Medikamente wirken in der Luft mehrfach so stark wie am Boden, die Wirkungen sind kaum vorherzusehen. Zudem gehen immer mehr Fluggesellschaften dazu über, keine sedierten Tiere zu transportieren – weder im Transportbereich noch in der Kabine. Darum sollten Feliway und Bachblüten-Notfalltropfen unseren Katzen zu mehr Gelassenheit verhelfen. In Absprache mit der Tierärztin meines ehemaligen Arbeitgebers wurden die abendlichen Futterrationen zudem mit „Relaxan“, einem Ergänzungsfuttermittel mit Tryptophan, präpariert. Tryptophan fördert die Serotin-Ausschüttung im Gehirn – Schokolade für die Katze!

Ob all diese Mittelchen geholfen haben? Ich habe ehrlich gesagt aufgrund mangelnder Vergleichmöglichkeiten keine Ahnung. Aber immerhin waren wir Menschen gelassener und hatten das Gefühl, nicht völlig hilfslos darzustehen…

Die Reise
Trotz aller Vorbereitung begann der Tag der Abreise mit einer entlaufenen Katze: Sakura befreite sich aufgrund eines nicht hundert Prozent geschlossenen Reißverschlusses aus ihrer Transporttasche. Bei jeder anderen Katze kein Problem, bei unserer wahnsinnig scheuen Dame schon… Das Einfangen sah darum so aus, wie es nie aussehen sollte: Nach mehreren vergeblichen Versuchen, auch nur in die Reichweite der Katze zu kommen, mussten wir sie mit lautem Trampeln und Klatschen ins leere Schlafzimmer treiben und mit Gewalt in die Tasche zwängen. Nicht schön… Ich kann darum jedem nur raten, die Reißverschlüsse der Transporttasche doppelt und dreifach zu prüfen!

Unter lauten Beschwerden ging es Richtung Flughafen. Für 200 Euro pro Katze durften unsere Miezen bei Delta Airlines mit in die Kabine. Eine Extrabehandlung gab es für diesen Preis nicht – mitreisende Tiere müssen unter dem Vordersitz verstaut werden. Als Handgepäck aufgegebene Tiere müssen zudem bei der Sicherheitskontrolle aus der Tasche genommen werden, damit diese auf potentielle Bedrohungen überprüft werden kann. Für alle Besitzer scheuer Katzen ein Albtraum – denn wer will schon wochenlang auf dem Flughafen campen, um seine Mieze wieder einzufangen? Zum Glück zeigten sich die Sicherheitsbeamten am Flughafen München mehr als verständnisvoll. Wir wurden sogar ohne Nachfragen in einen abgetrennten Raum gelotst, in dem wir beide Katzen samt Geschirr aus dem Korb entnehmen konnten. Danach musste aber erst einmal die Putzkolonne anrücken – Katzen unter Stress haaren bekanntlich wie wild…

Die erste größere Hürde war genommen, ab ging es in die Kabine. Auch, wenn unsere Sturdi Bags genau den erlaubten Dimensionen für den Tiertransport in der Kabine entsprachen, passten sie aber nicht völlig unter den Vordersitz – gut für die Katzen, schlecht für unsere Füße… Laut Bestimmungen der Airline müssen Katzen die ganze Zeit über in der Transporttasche verbleiben. Diese muss vorschriftsmäßig geschlossen sein und an ihrem Platz verbleiben. In unserem Fall erlaubte uns die Stewardess, die Taschen nach Start und vor der Landung auf den Schoß zu nehmen, vorsichtig eine Hand hereinzustecken und die Katzen zu beruhigen. Bei dem verbleibenden Platzangebot schafften wir es leider nicht, die Taschen einigermaßen problemlos auf den Schoß zu nehmen – von dem Angebot, die Katzen mit einer Hand im Transportkorb zu beruhigen, haben wir aber fleißig Gebrauch gemacht. Die Atembewegungen der Katze zu spüren ist besonders beruhigend, wenn diese nicht mehr auf Zurufe reagiert – sei es aus Angst oder vor lauter Entsetzen über die „ungerechte“ Behandlung… Ein wenig Katzenpaste (die ich unter normalern Umständen nie geben würde…) verleitet die Miezen zum Schlucken und nimmt so eventuellen Druck auf den Ohren.

Leider war die Verabreichung von Wasser nicht so einfach wie gedacht. Nicht jede Katze trinkt während der Reise freiwillig – und 24 Stunden ohne Wasser sind sehr lang… Für den Notfall hatte ich eine kleine Einwegspritze mitgenommen, doch leider hatten Fleckli und Sakura im Transportkorb zu viele Möglichkeiten, sich zu entziehen. Dafür hatte ich später nach Ankunft in Amerika das erste Mal die Gelegenheit, die beiden „freiwillig“ aus dem Wassernapf trinken zu sehen – und das trotz penetrantem Chlorgeruch…

Fleckli_USA
Zumindest eine fühlt sich schon wohl...

Während die erste Etappe unserer Reise sehr ruhig verlief, wurden wir beim Umsteigen in Atlanta vom Stress eingeholt. Durch den Zoll (hier interessierte man sich weder für unsere Katzen noch für das ausgestellte Gesundheitszeugnis…), Gepäck abgeholt und wieder aufgegeben, erneut durch die Sicherheitkontrolle… Während sämtliche Kinder Fleckli und Sakura mit einem lauten „Kitties!“ begrüßten, zeigten sich die Erwachsenen weniger verständnisvoll. Etliche Male wurden wir samt Katzen rücksichtslos angerempelt, auch die Sicherheitsbeamten hatten kein großes Verständnis für unsere Angst, die Katzen könnten bei der Sicherheitskontrolle entlaufen… Zitat: „How will the cat escape when you grab it?“ Zum Glück zeigte Fleckli genau im richtigen Moment, dass auch eine geduldige Katze fauchen kann – nach Hinzuziehen des Managers durften wir die beiden also doch in einem getrennten Raum auspacken und die Taschen durchleuchten lassen. Leider zeigte sich auch hier der Grund des schon seit ein paar Stunden penetranten Geruchs aus Sakuras Käfig: Unsere Kleine hatte sich völlig zugemacht und saß wie ein Häufchen Elend in meinen Armen… Leider stand der nächste Flug schon bereit, Zeit zum Säubern war nicht. Dabei zeigte sich die von mir erdachte Konstruktion mit mehreren Lagen saugfähigen Pads als nicht besonders praktisch: Das doppelseitige Klebeband hielt sie so fest zusammen, dass sie nicht mehr voneinander zu lösen waren… Wir konnten Sakuras Hinterlassenschaften so nur mit einem weiteren Pad abdecken und auf eine schnelle Ankunft hoffen.

Danach
Nach einer einstündigen Wartezeit auf dem Rollfeld und einem weiteren 6-Stunden-Flug war es soweit: Endlich waren wir in Seattle! Zum Glück kehrte schon auf dem Flughafen Leben in unsere beiden tierischen Familienmitglieder ein: Mit großen Augen wurde die Umgebung beobachtet. Im neuen Zuhause, das wir nun für acht Wochen bewohnen werden, überfielen sie gleich das neue Katzenfutter. Fleckli fühlt sich schon sehr wohl, sie verbreitet überall weiße Katzenhaare, hat das Kratzbrett fast zerlegt und bettelt alle paar Minuten nach einer neuen Kostprobe des amerikanischen Katzenfutters. Sakura ist noch etwas vorsichtiger: Die meiste Zeit verbringt sie unter dem Bett, beobachtet aber zwischendurch auch vom Fenster aus die Autos auf dem Redmond Way mit großen Augen, holt sich ihr Futter ab und spielt sogar zwischendurch. Es wird wahrscheinlich etwas dauern, bis sie wieder Vertrauen zu uns hat und uns die 24 Stunden in einem verdreckten Transportkorb verzeiht… Dafür schmust sie nachts wie ein Weltmeister: Heute hielt sie uns von zwei bis vier Uhr nachts ganze zwei Stunden mit lautem Geschnurre und „kraul-mich“-Kopfstößen wach.

Sakura mutig vor ihrem Versteck...
Sakura mutig vor ihrem Versteck...

Wir sehen von Tag zu Tag Fortschritte. Dass wir beide Katzen mit in die USA genommen haben bereuen wir nicht. Unsere Miezen sind beide etwas speziell und aufgrund ihrer schlechten Erfahrung mit Menschen extrem scheu – der Umzug in ein neues Zuhause wäre wahrscheinlich für beide mindestens genauso stressig gewesen wie der Flug.

Kurz und gut: Die Tipps
Allgemeingültige Tipps zum Fliegen mit Katze gibt es nicht – jede Katze ist anders, entsprechend vielfältig fallen die Reaktionen auf die neue Erfahrung aus. Dieses Kapitel mit „Die ultimativen Tipps zum Flug mit Katze“ zu benennen wäre darum mehr als vermessen… Ich kann darum nur von unseren Erfahrungen ausgehen. Bei unseren beiden Katzenmädels hat folgendes geholfen:

  • Notfall-Bachblüten und Feliway: Da hat zumindest der Mensch ein gutes Gefühl…
  • An der Sicherheitskontrolle müssen in der Passagierkabine reisende Tiere aus den Kennel genommen werden. Fragen Sie hier nach einem seperaten Raum und weisen Sie darauf hin, dass eine entlaufene Katze keinem hilft und den Flugverkehr erheblich aufhält – Hartnäckigkeit lohnt sich oft!
  • Viele Flugbegleiter haben selber Katzen und darum Verständis für die Situation. Fragen Sie bei Bedarf einfach nach, ob sie die Transporttasche nach Erreichen der Flughöhe auf den Schoß nehmen dürfen!
  • Dank Klimaanlage ist es im Flugzeug oft kühl und zieht. Ein Tuch über dem Transportkorb soll helfen – ich möchte aber nicht wissen, was unsere beiden Katzen von der völligen Dunkelheit ohne Blickkontakt gehalten hätten… Unser Sturdibag hat zum Glück mehrere Fenster, die mit Klettverschluss zu schließen sind – so konnten wir beim Tragen das vordere Fenster öffnen und im Flugzeug selber das obere. Der Vorteil: Die Katzen konnten je nach Situation die Umgebung beobachten und auch im Flugzeug Blickkontakt halten.
  • Auch Katzen spüren den Druck auf den Ohren bei steigender Reisehöhe. Etwas Katzenpaste verleitet zum Schlucken und nimmt so den schlimmsten Druck. Wichtig: Lassen Sie die Katze beim Griff in den Transportkorb nicht entwischen…
  • Nicht jede Katze möchte während der Reise trinken – trotz Durst verweigern viele Miezen die Flüssigkeitsaufnahme. Zutraulichen Katzen kann man mit einer Einmalspritze ohne Nadel etwas Flüssigkeit in das Maul spritzen. In ganz harten Fällen hilft ein Mix aus Kondensmilch (…gibt es oft kostenlos zum ausgegebenen Tee dazu… ) und stillem Wasser bzw. aufgetauten Eiswürfeln…
  • Auch, wenn sich der Zoll nicht für die Katzen interessieren sollte, ist ein Gesundheitszeugnis ein Muss. Ohne dieses ist keine Einreise und oft auch keine Rückreise möglich. Weitere Informationen gibt es auf der Homepage der jeweiligen Botschaft.
  • Im neuen Zuhause helfen Feliway und viel Ruhe….

Wir wünschen allen, die mit Katze umziehen oder fliegen, viel Erfolg, viel Ruhe und Geduld sowie nettes Sicherheitspersonal am Flughafen und verständnisvolle Flugbegleiter!

72 Gedanken zu „Auslandsumzug mit Katze – Ein Erfahrungsbericht

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  • 23. Juli 2010 um 00:15
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    Danke fuer diesen ausfuehrlichen Bericht!

    Ich haette noch ein paar Fragen, bevor es in wenigen Tagen bei uns ueber den grossen Teich geht:
    Hattet ihr auch die „Large“ Version der Studibag? Habt ihr die mitgelieferte Einlage unter den Pads gelassen oder die Tasche fuer die Reise nur mit Pads ausgelegt?
    Und habt ihr den festen Boden fuer den Flug rausgenommen? Mit dem Karton/Brett sind unsere Taschen etwas laenger als die offiziellen Masse, die uns von Delta genannt worden. Aber ob das jemanden interresiert ist eine andere Sache.

    Freut mich auf jeden Fall, dass ihr es gut geschafft habt. Das macht Mut 🙂

  • 23. Juli 2010 um 01:10
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    Hallo Hanna!

    Wir haben die Sturdi-Bags in der Größe L gekauft und die Nappy-Einlagen über das Sturdi-Pad gelegt. Den dicken Boden haben wir auch drin gelassen – dann sind die Bags stabiler und bei dem kalten Boden ist das sicherlich auch von Vorteil… Die Einlagen hatte ich durch doppelseitiges Klebeband verbunden, um sie gegebenenfalls entfernen zu können – leider hat das Klebeband aber etwas zu gut gehalten, Ablösen einzelner Einlagen war leider unmöglich… 😉

    Wegen der Größe hat sich niemand beschwert, zugegebenermaßen hat es aber auch niemand nachgemessen. Ich würde den Boden ehrlich gesagt erst einmal drin lassen und erst rausnehmen, falls sich jemand beschwert. Ohne Boden werden die Taschen zugegebenermaßen sehr instabil…

    Mit wie vielen Katzen reist ihr noch einmal? Euch und Euren Miezen einen guten Flug! 🙂

    Lena

  • 23. Juli 2010 um 04:12
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    Hallo Lena,
    das klingt ja super und genau so wie wir es geplant haben. Da werden Watson und Nori hoffentlich gut in Deutschland ankommen und uns den ganzen Stress (irgendwann) verzeihen.

    Viele Grüße nach Seattle!
    Hanna

  • 23. Juli 2010 um 16:31
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    Liebe Lena,

    vielen vielen vielen lieben Dank für deinen Reisebericht mit deinen Katzen. Mein Mann und ich werden Mitte August jobbedingt nach Mexico auswandern und möchten unsere Katze Ruby gerne mitnehmen. Wie du schon geschrieben hast, wird man nicht gerade überschüttet mit Reiseinformationen für Katzen. Dein Bericht hat mir so sehr geholfen, ich war ganz krank vor Sorge, ob wir das Richtige tun… Unsere Ruby regt sich in der Transportbox immer furchtbar auf, schreit und weint… Mit deinem Bericht hast du mir so viele Fragen beantwortet – mir fällt wirklich ein Stein vom Herzen! Ich wünsche dir und deinen Mietzekatzen alles Gute in Seattle!!!

    Liebe Grüße,
    Stefanie

  • 24. Juli 2010 um 17:51
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    Hallo Stefanie, hallo Hanna,

    ich wünsche Euch viel Erfolg beim Umzug mit Euren Sofatigern! Bei mir war es wirklich der Punkt, der mir am meisten Sorgen gemacht hat – aber wenn man selber ruhig bleibt (zur Not mit Bachblüten-Notfalltropfen 😉 ) und einige Dinge beachtet, sollte es ohne Probleme gehen.

    Viele Grüße!

  • 16. August 2010 um 13:16
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    Hallo!

    Mich würde mal interessieren, ob ihre Katzen in der Kabine zum größten Teil ruhig waren oder viel miaut haben?
    Eine Autofahrt mit unserer Katze ist schon eine sehr nervenaufreibende Angelegenheit für alle Beteiligten.
    Sie miaut ununterbrochen. Egal ob man ihr Blickkontakt gibt oder den Transportkorb abdunkelt, beruhigend auf sie einredet, sie streichelt oder versucht sie zu ignorieren.
    Ich hätte Bedenken, dass sich die Passagiere im Flugzeug beschweren und wir Probleme bekämen, sollte unsere Katze den kompletten Flug miauen. Allerdings möchten wir natürlich auch nicht im Transportraum reisen lassen.

    Viele Grüße, Jessica

  • 16. August 2010 um 17:07
    Permalink

    Hallo Jessica!

    Unsere Fleckli hat beim Flug immer mal wieder kurz miaut – bei der Geräuschkulisse im Flugzeug haben aber nur wir das mitbekommen, die anderen Fluggäste wohl nicht. Sakura war den ganzen Flug über ganz ruhig und hat nur bei der Landung miaut… Ich würde mir darum nicht zu viele Sorgen machen – im Flugzeug ist es ja generell sehr laut…

    Viele Grüße!

    Lena

  • 28. September 2010 um 17:15
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    Hallo Lena,

    toll das ihr diesen Bericht ins Internet gesetzt habt. Im Prinzip habe ich das gleiche Problem wie ihr und so viele andere. Nächstes Frühjahr werden mein Mann und ich zurück in die USA (Illinois/Chicago)gehen (er ist US Bürger), um die Zeit mit seiner Mutter zu verbringen. Wir haben vor einen Direktflug zu nehmen, somit müssen wir nicht umsteigen und ersparen uns damit jede Menge Stress. Auch wir werden unsere Miezen mitnehmen. Beide haben wir seit Januar diesen Jahres aus dem Tierheim geholt. Blacky ist zwar sehr scheu und nicht jeder darf ihn anfassen, jedoch hat er mich dann sozusagen als sein Eigentum auserkoren, aber leider ist Susi (die andere Katze) noch sehr scheu und lässt sich von keinem (auch nicht von mir) anfassen. ich denke jetzt schon mit Horror an den Flug und welchem Stress ich sie aussetzen werde. dabei dachte ich eigentlich, dass der Frachtraum weniger stressig für sie ist. Welche Airlines nehmen Tiere mit und gibt es einen einheitliche Transportttasche oder ist das von Gesellschaft zu Gesellschaft verschieden? Wieviel Gepäck ist dann noch erlaubt? Wo bekommt man diese Transportttaschen, Bachblüten, Feliway (und was ist das?)?
    Ich sage jetzt schon mal vielen lieben Dank im Voraus.
    Marina

  • 7. Oktober 2010 um 06:07
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    Hallo liebe Katzenbesitzer,
    euer Bericht hat mir schon sehr geholfen.
    Ich habe hier in Mexiko zwei Katzen grossgezogen und ueberlege, ob ich sie mit nach deutschland nehmen soll. 200 Euro pro Katze ist schon ein stolzer Preis. Gibt es vielleicht guenstigere Airline-Angebote? Wieviele Katzen darf man denn pro Person mitnehmen?
    Meint ihr, dass es fuer die Katzen besser ist, hier zu bleiben als den ganzen Kultur-und Klimaschock zu erleben? Ich habe auch schon ueberlegt wegen der Kosten und Verantwortung nur eine Katze mitzunehmen, aber es sind Geschwister, die zusammen aufgewachsen sind, also denke ich, man sollte sie nicht mehr trennen, oder?
    Vielen Danke fuer die Hilfe
    und liebe Gruesse
    Anne

  • 7. Oktober 2010 um 23:42
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    Hallo Anne,

    ich kann es gut verstehen dass Du darüber nachdenkst, die beiden Katzen mitzunehmen…

    Ein Flug ist immer ein Risiko und auch, wenn Fleckli und Sakura alles gut überstanden haben würde ich immer gut abwägen, ob es den Stress wert ist.

    Fragen, die Dir vielleicht helfen könnten: Wie alt sind Deine Katzen? Was für ein Klima sind sie in Mexiko gewöhnt? Sind sie Freigänger? Und, besonders wichtig: Haben sie allen nötigen Impfungen, um überhaupt in Deutschland einreisen zu können?

    Jede Airline ist bezüglich der Preise und Bestimmungen anders – hier würde ich mich direkt mit der Fluggesellschaft in Verbindung setzen.

    Viel Erfolg! 🙂

    Lena

  • 7. Oktober 2010 um 23:47
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    Hallo Marina,

    bitte entschuldige die späte Antwort…

    Ich kann gut verstehen, dass ihr die beiden Miezen mitnehmt! Fleckli und Sakura sind ja auch besonders scheu – gerade deswegen habeen wir uns für dem Flug in der Kabine entschieden. Ich habe zwar bisher noch keine praktischen Erfahrungen mit dem Flug im Gepäckraum gemacht, schonender soll er aber nicht sein… Zumindest unseren beiden Mädels hat es sehr geholfen, zwischendurch unsere Stimme zu hören und kurz gekrault zu werden.

    Bezüglich der Bestimmungen würde ich mich direkt mit der Airline in Verbindung setzen. Die Maße der Transportbox entsprechen in den meisten Fällen denen der erlaubten Handgepäckstücke, Ausnahmen sind aber die Regel. Das gleiche gilt für eventuell noch erlaubte Gepäckstücke im Handgepäck: Bei einigen Fluggesellschaften gilt die Katze als zusätzliches Gepäckstück, bei anderen nicht.

    Die Taschen kannst Du sehr gut im Internet bestellen. Da ist die Auswahl am größten… Auch hier auf die Bestimmungen der Airline achten: Einige bestehen auf flexible Taschen wie z.B. den Sturdi Bag, andere wollen Hartschalen-Taschen.

    Wenn Eure Katzen frisch aus dem Tierheim kommen haben sie wahrscheinlich alle nötigen Impfungen?

    Die meisten Airlines erlauben keine Beruhigungsmittel, Feliway und Bachblüten sind aber meines Erachtens überall erlaubt und auch „legal“ zu erwerben! 🙂

    Viel Glück beim Umzug, halt uns auf dem Laufenden!

    Lena

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  • 21. Oktober 2010 um 22:01
    Permalink

    Hallo liebe Katzenfreunde,

    ich hab zwar mit meinen Katzen noch keine Flugreisen hinter mir, aber zwei Tipps hab ich dennoch für alle, die mit ihren Tieren auf so eine lange Reise gehen. Da ich mit meinen Zuchtkatzen hin und wieder auf Ausstellungen bin, staune ich immer wieder, wenn meine Coonies nie die „Reisetoilette“ benutzen .Sie halten aus, bis wir wieder zu Hause sind. Aber für so einen langen Flug würde ich ebenfalls vorsorgen. An Stelle der Nappy Einlagen würde ich Euch Krankenunterlagen empfehlen. Die gibt es in jeder Apotheke oder im Sanitätshaus. Die sind zwar 60 x 90 cm groß, würden aber zusammen gefaltet oder geteilt ( da würde ich aber die Schnittkante mit Paketklebeband zu kleben) prima in den Strudi bag L passen. Und wenn eure Miez doch mal unter sich macht, läßt sich so eine Einlage leicht entfernen. Desweiteren hab ich für unterwegs zur Schnellreinigung immer eine Rolle Küchenpapier und feuchte Baby-Pflegetücher sowie Folietüten zwecks Entsorgung dabei.
    Um den Stress eurer Lieblinge zu minimieren, kann ich Euch folgende Paste empfehlen:
    AmiQure Stress Katze
    Um die Katze schnellstmöglich von Stress zu befreien, ohne die Gesundheit anzugreifen
    AmiQure-Stress wirkt auf ganz natürliche Weise direkt im zentralen Nervensystem, ohne den Organismus zu belasten, ohne das Tier zu ermüden und ohne schädliche Nebenwirkungen
    – beruhigt ohne benommen zu machen
    – vermindert Angst
    – macht nicht abhängig, erzeugt keine Gewöhnung
    – kann langfristig angewandt werden
    – bewirkt Entspannung, sowohl kurzfristig (durch Withaniaextrakt), als auch langfristig (durch Baldrianextrakt)
    Wichtige Inhaltsstoffe sind u.a. die Extrakte zweier Heilpflanzen, von Withania Somnifera (Schlafbeere) und von Baldrian.
    Withania Somnifera (Schlafbeere) – vermindert Angstgefühle, entspannt kurzfristig
    Baldrian – entspannt langfristig
    Vitamin-B-Komplex – wirkt sich allgemein positiv auf das Nervensystem aus
    Magnesium – verhindert Muskelverkrampfungen in Folge von Stress
    Weitere Produktinfos und Bestellmöglickeit unter:
    http://www.padvital.de/tiergesundheit/amiqure-stress-katze
    Herzliche Grüße
    Andrea

  • 10. November 2010 um 15:35
    Permalink

    Liebe Katzenfreunde,
    vielen lieben Dank Lena für deinen tollen Report und an alle anderen für Eure interessanten Beiträge.
    Auch für meinen Mann und mich geht es im Januar 2011 nach Amerika.
    Wir haben auch zwei Kätzchen, welche uns begleiten werden.
    Auch wir haben uns dafür entschieden die Kätzchen mit uns in der Flugzeugkabine zu transportieren.
    Auf viele meine Bedenken habe ich bereits hier Antworten gefunden, jedoch beschäftigt mich noch ein Punkt. Unsere Kätzchen mussten bisher noch nicht oft im Transportkörbchen transportiert werden und wenn dann nur kurze Strecken (z.b. Tierarzt oder Umzug). Beide Kätzchen haben jedoch von der ersten bis zur letzten Minute stark gejammert, dass es herzerweichend war. Dabei spielt es keine Rolle ob sie zusammen oder nur eine von ihnen transportiert wird. Meine Sorge ist daher, dass sie auch auf dem Flughafen sowie im Flugzeit stark miauen und sich dadurch andere Pasagiere belästigt füllen. Hatte jemand von Euch damit auch bereits Erfahrungen? Denkt Ihr dass man auch dies mit Bachblüten oder Feliway in Griff bekommen kann? Vielen lieben Dank Jenny

  • 10. November 2010 um 16:09
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    Hallo Jenny,

    die Ausgangsposition bei unseren Katzen war ähnlich – die längste Reise, die die beiden unternommen haben, war eine zweistündige Autofahrt nach Österreich. Allein die Fahrt zum Flughafen plus Wartezeit waren aber schon drei Stunden…

    Fleckli sich während des Fluges immer mal wieder beschwert – bemerkenswerterweise ist sie dabei noch nicht einmal heiser geworden… Bachblüten und Feliway scheinen ihrer Mecker-Freudigkeit keinen Abbruch getan zu haben. Allerdings hängt das sicherlich vom Charakter der jeweiligen Katze ab.

    Falls Du Angst von Beschwerden anderer Fluggäste hast: Bei uns war es während des Fluges so laut, dass man Flecklis Miauen nur einmal während der Landung gehört hat. Beim Gang zum Sitzplatz zeigten sich die meisten Passagiere verständnisvoll und haben auf die Transportkörbe Rücksicht genommen. Bei der Zwischenlandung in Atlanta sah das bei uns leider anders aus, dort wurde mehrmals direkt in die Katzenkörbe „gerempelt“… Habt ihr eine Zwischenlandung oder kommt ihr in den Luxus eines Direktfluges?

    Bei Fragen kannst Du Dich gerne an mich wenden, auch per E-Mail!

    Viele Grüße, eine spannende Vorbereitungszeit und Euch und Euren Katzen eine schöne Eingewöhnungszeit in Amerika wünscht

    Lena

  • 11. November 2010 um 10:09
    Permalink

    Liebe Lena,
    vielen Dank für Deine rasche Antwort. Es beruhigt mich sehr, wenn Du schreibst dass das Miauen von anderen Passagieren kaum wahrgenommen wurde und niemanden belässtigt hat. Leider haben wir keinen Direktflug. Wir fliegen etwa 9 Stunden nach Chicago und nach 3 Stunden Wartezeit gehts noch einmal für 2 Stunden in das Flugzeug nach Richmond. Gestern habe ich unseren Tierarzt auf Bachblüten und andere hömöopathische Mittel angesprochen. Er denkt jedoch nicht, dass diese Wirkung haben und die Kätzchen beruhigen könnte. Er möchte sich noch einmal schlau machen aber er denkt am ehesten an Valium. Das erscheint mir jedoch arg extrem. Ich denk ich werd in den nächsten Tagen ein hömöopathisches Mittel probieren um die Wirkung zu beobachten.
    Vielen lieben Dank für Deine Hilfe und auch für Dich und alle Anderen hier alles Gute!
    Jenny

  • 11. November 2010 um 15:27
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    Hallo Jenny,

    wow, Valium ist wirklich ein Hammer. Meine Tierärztin in Deutschland verschreibt aus Prinzip nichts für derartige Reisen, da die sedierten Katzen oft orientierungslos aufwachen, erbrechen oder anderweitige Probleme haben. Bitte beachte noch folgendes: Viele Fluglinien nehmen keine Tiere mit, die unter medikamentöser Beruhigung stehen…

    Hast Du Dich schon einmal über Relaxan informiert?

    Viele Grüße!

    Lena

  • 11. November 2010 um 16:00
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    Hallo Lena,
    ebenfalls Entschuldigung, dass ich mich so spät gemeldet habe. Erst einmal vielen Dank für deine Antwort. Aber hier hat sich einiges getan. Leider müssen wir unseren Umzug vorziehen, da meine Schwiegermutter erkrankt ist. Nun verhält es sich so, dass mein Mann schon drüben ist, um seiner Mutter schon mal zu helfen. Ich werde Mitte / Ende Dezember 2010 ihm folgen, dass bedeutet jetzt aber für die Katzen, dass ich sie nicht mit in die Kabine nehmen kann, sondern sie müssen in den Gepäckraum. Ich könnte mich auch nicht entscheiden welche Katze ich mit in die Kabine nehmen würde. Eine Frage aber hätte ich noch. Von wem braucht man das Gesundheitszeugnis? Vom normalen Tierarzt oder vom Amtsveterinär? Vom Amtsveterinär würde bedeuten, dass ich die sehr scheuen Katzen wieder in die Boxen kriegen muss (was wirklich sehr schwierig ist und ein wenig in Stress (für beide Seiten) ist und etwas harsch zugeht), da sie sich nicht mit Futter oder Leckerlis ködern lassen (lieber würden die verhungern) wird das eine schwierige Angelegenheit. Deswegen wäre es ganz gut von dir zu wissen (hast ja schon Erfahrung darin), was ihr haben musstet. Und eine Frage an Alle wäre, wer hat schon Erfahrung damit gemacht, seine Katzen im Gepäckraum zu transportieren und welche Fluggesellschaft ist darin die tierfreundlichste?
    Vielen Dank schon mal im Voraus.
    Marina Sommer

  • 11. November 2010 um 20:46
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    Hallo Marina,

    ich hoffe, Deiner Schwiegermutter geht es bald besser… Ich bin mir sicher, dass der Umzug auch trotz umplanmäßiger Änderungen erfolgreich von statten gehen wird! Gibt es eventuell jemanden, der mit Dir gemeinsam fliegen kann, so dass Du beide Katzen mit in die Kabine nehmen kannst? Mit dem Transport im Frachtraum habe ich leider keinerlei Erfahrungen.

    Soweit ich weiß, unterscheiden sich die Einreisebedingungen je nach Bundesstaat. Grundsätzlich sollte bei gesunden und regelmäßig geimpften Katzen aber ein Zeugnis vom heimischen Tierarzt reichen – hier gibt es eine spezielle Seite im internationalen Impfpass, in die der Tierarzt einfach mit seinem Stempel bestätigen muss, dass die Katzen gesund und frei von auf den Menschen übertragbaren Krankheiten sind. Wenn Du auf Nummer sicher gehen willst, kannst Du Dir auch ein ausführlicheres Gesundheitszeugnis auf Englisch ausstellen lassen – ich habe das allerdings nicht machen lassen. Die nötigen Impfungen hast Du, oder?

    Vielleicht gibt es ja auch den ein oder anderen hier mit mehr Erfahrung, was den Transport im Frachtraum angeht?

    Viele Grüße und den Miezen und Dir guten Flug!

    Lena

  • 18. November 2010 um 16:06
    Permalink

    Hallo Jenny,

    versuche Deine Kätzchen an die Transportbox zu gewöhnen. Bei mir stehen alle Transportboxen an für die Katzen zugänglichen Stellen und werden gern als Rückzugs- und Schlafplatz genutzt.. Locke Deine Kätzchen mit Spielsachen oder Leckerlis immer wieder in die Transportbehältnisse. So verlieren die Boxen ihren Schrecken. Trainiere die beiden, dass sie in der Box bleiben. Verschließe dazu die Box, wenn die Kätzchen darin sind. Trage sie etwas umher und lasse, die Fellnasen wieder heraus. Steigere die Zeiten, die sie in der Box verbringen. Fahre mit ihnen mal eine kurze Strecke mit dem Auto. Somit lernen sie, dass nicht jeder Aufenthalt in der Box und jede Fahrt ein negatives Erlebnis sein muss. Vergiss nicht die Beiden nach jeder „Trainingseinheit“ z.B. mit einem Leckerli zu belohnen. Somit werden sie- mit etwas Geduld – den Aufenthalt in der Box mit der Belohnung verbinden und nicht mehr mit dem Tierarztbesuch.
    Zur Beruhigung kannst du wie oben beschrieben die Paste „AmiQure Stress Katze“ geben und dass schon einpaar Tage vor Reiseantritt. Gute Wirkung zeigt auch die Bachblütenmischung „Rescue Remedy“. Diese Zubereitung enthält fünf Blütenkonzentrate: Impatiens (Drüsentragendes Springkraut), Star of Bethlehem (Doldiger Milchstern), Cherry Plum (Kirschpflaume), Rock Rose (Gelbes Sonnenröschen) und Clematis (Weiße Waldrebe). Es empfiehlt sich, für Notfälle immer ein kleines Fläschchen bei sich zu tragen. Es gibt diese Mischung auch als alkoholfreie Tropfen für Kinder oder direkt für Tiere. Da kannst Du Deinen Fellnasen bei Bedarf im Flugzeug und direkt nach der stressigen Kontrolle 2 – 4 Tropfen ins Mäulchen geben. Das mindert ihren Stress und ihre Ängste, lässt sie ruhiger werden und damit weniger miauen.
    Von homöopathischen Mittel ins Blaue zu testen, würde ich Dir abraten. Damit kannst Du Deinen Fellnasen mehr schaden als nutzen. Wende Dich da lieber an einen Heilpraktiker.
    Liebe Grüße und alles Gute
    Andrea

  • 23. November 2010 um 11:39
    Permalink

    Hallo Lena,
    leider ist meine Schwiegermutter an Pankreas Krebs (Bauchspeicheldrüsenkrebs) erkrankt, was bedauerlicherweise nicht mehr heilbar ist.
    Sie ist wirklich eine liebenswerte und nette Frau. Wir versuchen ihr noch eine schöne Zeit zu machen und ihr dort zu helfen wo wir können.
    Leider fliege ich alleine, somit müssen die beiden in den Frachtraum (könnte mich nicht entscheiden wen ich mit in die Kabine nehme).
    Ich habe bereits beiden eine Auffrischimpfung geben lassen und der Tierazt war so nett und hat mir auch bereits in den Pass eingetragen, dass meine Miezen gesund sind. Ich muss nur noch das Datum eintragen.
    Gottseidank erspart das uns einen weitern Gang zum Tierarzt. Der erstere war schon eine mittlere Katastrophe für meine zwei.
    Es wäre toll und hilfreich, falls einer hier im Forum die Erfahrung mit dem Frachtraum schon gemacht hat und mir darüber erzählen kann. Dafür schon mal im Voraus vielen Dank.
    Viele Grüße
    Marina

  • 2. Dezember 2010 um 11:00
    Permalink

    Liebe Andrea,
    vielen Dank für Deine guten Ratschläge.
    Wir haben nun zwei sehr schöne Tragetaschen gekauft, welche Gott sei Dank auch nicht zu klein sind und die Kätzchen während des Fluges etwas Bewegungsfreiheit gibt.
    Deine Tipps zur Beruhigung habe ich mir gleich ausgedruckt und werde diese schon bald testen.
    Ich danke Dir sehr und wünsche Dir sowie allen anderen hier im Forum eine wunderschöne Vorweihnachtszeit und alles Liebe
    Vielen Dank Jenny

  • 20. März 2011 um 00:38
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    Hallo,

    du hattest von einem Gesundheitszeugniss gesprochen. Muß die Katze für die USA auch gechippt sein ?

  • 12. Oktober 2011 um 23:17
    Permalink

    Hallo allerseits,

    erstmal vielen Dank für den Artikel – ich habe mich auch riesig gefreut, endlich einen Erfahrungsbereicht zum Umzug mit Katzen per Flugzeug zu finden. Ich selbst ziehe Ende November mit zwei Kätzchen von Katar nach Deutschland und bin in einer etwas speziellen Situation (siehe weiter unten)… vielleicht gibt es hier irgendjemanden, der damit Erfahrung hat?

    Hier der Hintergrund: Meine beiden Katzen sind katarische Straßenkatzen, die im Alter von einer Woche ihre Mutter verloren haben und die ich mit dem Fläschchen aufgezogen habe – ihr könnt Euch vorstellen, wie ich an Ihnen hänge (und sie an mir 😉 also kommen sie mit nach Deutschland.

    Vor vier Wochen waren sie drei Monate alt und ich konnte sie Tollwut impfen lassen. Katar ist kein Tollwutgebiet, aber die Impfung braucht man, um die beiden in die EU einführen zu können. Vier Wochen nach der Tollwutimpfungen muss ein Bluttest gemacht werden, bei dem gecheckt wird, ob die Impfung wirkt (ein Riesenaufwand hier, denn es gibt kein Labor in der ganzen arabischen Welt, das Katzenblut untersucht, also wird das Blut nach London geschickt, untersucht, wieder zurückgeschickt… und das ganze kostet ein Vermögen).

    Offiziell gilt nun die Regel, dass man nach dem Bluttest 90 Tage warten muss, bevor ein Haustier in die EU einreisen darf. Es ist laut sämtlichen Tierärzten eine rein bürokratische Sache, die vor allem dann keinen Sinn macht, wenn das Tier aus einem Land ohne Tollwut kommt. Länder, in denen viele EU-Bürger leben (Dubai zum Beispiel), haben Abkommen, die ermöglichen, dass die Wartezeit wegfällt. Nur Katar hat das blöderweise nicht.

    Jetzt die Frage, die mir schlaflose Nächte bereitet: Wie streng wird das gehandhabt? Ich habe keine Möglichkeit, noch drei Monate hier zu bleiben – und muss die Katzen also Ende November mitnehmen (hier gibt es niemanden, der auf sie aufpassen könnte und katarische Katzenpensionen sind eine Zumutung).

    Laut Tierarzt hier in Doha gibt es viele EU Staaten, die die 90 Tage Regel nicht anwenden und einen einfach durchlassen, wenn man alle Impfungen hat. Frankreich, Holland, Dänemark zum Beispiel. Aber was ist mit Deutschland?

    Das kann mir bisher keiner sagen, weil nicht alle Tage Deutsche aus Katar mit Katzen umziehen… die offizielle Regel ist klar (hab mit dem Ministerium telefoniert), am Flughafen, an dem ich lande, wußten sie wiederum nicht mal, wo Katar ist und dachten, das sei Teil der arabischen Emirate…. was tun?

    Was sind Eure Erfahrungen mit dem Flughafen Zoll in Deutschland? Mir ist klar, dass keiner voraussagen kann, wie das bei uns sein wird, aber ich würde gerne Eure Erfahrungen hören. Vielleicht hatte jemand ja mal eine ähnliche Situation?

    Vielen Dank schon mal im Voraus!

    Herzliche Grüße aus der Wüste

    Stephanie

  • 13. Oktober 2011 um 20:54
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    Können die Katzen nicht einfach als z.B. dubai’sche „Staatsbürger“ deklariert werden? Wenn man am Flughafen nicht mal Katar kennt, dürften „allgemein-arabische“ Papiere kein weiteres Aufsehen erregen. 😉
    Ehrlich gesagt würde ich es wirklich probieren. Im Handgepäck würde ich zusätzlich zu den Impfpapieren noch eine Bestätigung mitführen, daß Katar tollwutfrei ist.
    Am ehesten kann vielleicht die Veterinärabteilung am Frankfurter Flughafen Auskunft geben, denn dort werden sehr häufig Tiere vom und in den arabischen Raum „abgefertigt“, wenngleich Katar sicher keine „Haupt-Destination“ in dieser Hinsicht darstellt.

    Auf jeden Fall drücke ich die Daumen, daß alles klappt!
    Herzliche Grüße aus dem kalten Deutschland… 🙂
    Andrea

  • 30. November 2011 um 20:24
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    Hi, Habt Ihr Erfahrung mit Jet-Lag und Katzen? Meine Katze zieht von USA nach Deutschland – eine denkbar schlechte Zeitverschiebung! Ich fürchte sie wird in Deutschland ab Mitternacht quitschfidel sein und um 2 Uhr nachts ihr Frühstück verlangen. Wie lange dauert die Umstellung?

    Danke!

  • 30. November 2011 um 20:55
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    Hallo Dora,

    wir hatten auch neun Stunden Zeitverschiebung. Seltsamerweise scheinen Fleckli und Sakura keinerlei Umstellungsprobleme gehabt zu haben… Ich wünsche Euch einen erfolgreichen Umzug! 🙂

    Lena

  • 20. Januar 2012 um 13:56
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    Als ich den Bericht von Lena las, mußte ich weinen. Wie kann man seiner angeblich
    geliebten Katzen nur so viel Leid antun?!? Ich bin fassungslos, wütend und traurig darüber,
    wozu Menschen fähig sind – und das alles nur, um ihre eigenen Pläne und Wünsche zu
    verwirklichen. Auf Kosten der Katze, deren Leid einfach in Kauf genommen wird.
    Hätte eine Katze dabei vor lauter Streß einen Herzinfarkt bekommen (was durchaus
    passieren kann!), wird auch dieses Risiko einfach billigend in Kauf genommen.
    Und massenweise Leser schließen sich gleich an und sich begeistert und dankbar für
    so einen Erfahrungsbericht. Sagt mal, merkt Ihr noch irgendwas?!?

    Wer so egoistisch ist wie Ihr alle hier, die das ebenfalls planen und unterstützen, der sollte
    gar keine Katze halten dürfen! Ihr solltet Euch wirklich schämen, Eure Katzen so zu quälen.
    Anders kann man es nämlich nicht nennen, wenn man einer Katze so eine extreme Belastung
    aufzwingt. Das ist pure Tierquälerei in schlimmster Form – zumal die arme Katze sich nicht
    wehren kann.

    Und das alles nur, weil die Halter im Ausland Karriere machen wollen, nach dem Motto
    „ICH WILL aber… “ Immer nur ICH, ICH, ICH.., die Bedürfnisse der Katze interessieren Euch
    nicht. Hauptsache, Ihr setzt Euren Willen durch.

    Niemand zwingt Euch dazu, ins Ausland zu gehen. Das ist Eure freie Entscheidung.
    Ja, ich weiß, jetzt kommt bestimmt wieder das typische „aber“ mit irgendeinem fadenscheinigen
    Argument. Tut bitte bloß nicht so, als gäbe es keinen anderen Weg. Ihr könntet genauso
    gut zu Hause bleiben – aus Liebe zur Katze! – und aufs Ausland (vorerst) verzichten.
    Aber Liebe ist für Euch leider ein Fremdwort. Mit diesem Vorwurf müßt Ihr leben können,
    wenn Ihr Euch so verhaltet.
    Wenn man eine Katze in sein Leben nimmt, sollte man auch bereit sein, Verantwortung für dieses
    Tier zu übernehmen, Rücksicht zu nehmen und das Wohl der Katze ernstnehmen und achten.

    Da Euch diese Meinungsäußerung garantiert nicht gefallen wird (sofern die Redaktion den Mut
    und die Fairness hat, sie zu veröffentlichen), gehe ich davon aus, daß ein
    Sturm der Empörung und Rechtfertigung losgeht.. verständlich, denn niemand möchte gerne
    auf sein Fehlverhalten hingewiesen werden und wird sich dann versuchen zu verteidigen.
    Aber egal welche Argumente kommen sollten – keines davon kann ich akzeptieren.
    Denn kein Argument kann mehr wert haben als das Wohlbefinden der Katze.

    MfG. Anja, Katzenverhaltenstherapeutin (daher weiß ich, wovon ich spreche)

  • 30. Januar 2012 um 21:24
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    Hallo Anja,

    vielen Dank für Deine Nachricht und Deine ehrliche Meinung. Es tut mir leid, dass Dich mein Bericht emotional belastet hat – allerdings kann ich mir Deiner Meinung absolut nicht anschließen.

    Mit einer Katze umzuziehen, egal ob im In- oder Ausland, hat nichts mit Egoismus zu tun. Die Richtung, die das Leben nimmt, ist nun einmal nicht immer vorherzubestimmen. Die Art und Weise, wie man mit der Situation umgeht, hat man in der Hand – hier sollte es natürlich das erklärte Ziel sein, jede Veränderung möglichst angenehm für die Katze zu gestalten.

    Ein kleiner Gedankenanstoß: Was ist egoistischer? Die Katze bei Annahme eines neuen Jobs im In- oder Ausland mitzunehmen und eine maximal 24 Stunden lange Unbequemlichkeit für Katze und Mensch in Kauf zu nehmen? Das Tier abzugeben, in eine neue Familie oder ins Tierheim, um ohne Katze umzuziehen? Oder gar alle Möglichkeiten von vornherein außer Acht zu lassen, Arbeitslosengeld zu beziehen und mit zwei Katzen beengt in einer Ein-Zimmer-Wohnung zu leben? Das Leben verändert sich nun einmal. Es ist wichtig, dass man sich dieses Umstandes bewusst ist, wenn man sich für das Leben mit einer Katze entscheidet. Es ist essentiell, dass man sich von vornherein im Klaren ist, wie man mit Trennungen, Todesfällen oder eben einem anstehenden Umzug umgeht. Um das zu erkennen und einen qualifizierten Ratschlag zu geben, muss ich aber nicht Katzenverhaltenstherapeut sein. Die Berufsbezeichnung ist in Deutschland nicht geschützt, darum kommt es umso mehr auf die praktische Erfahrung mit bestimmten Katzentypen und das Kennenlernen der jeweiligen Katzen (!) an, um sich ein klares Bild zu machen oder gar die Diagnose zu stellen, dass diese Katzen arme, gequälte Tiere sind. Jemand, der die betroffenen Katzen persönlich kennt, kann darum eine sehr viel bessere Entscheidung treffen – auch, ohne „Katzenpsychologe“ zu sein.

    Aus diesem Grund habe ich mich von Deiner Antwort persönlich angegriffen gefühlt und finde sie gelinde gesagt ein wenig anmaßend. Um das zu begründen, muss ich nicht Ausbildung, Arbeitserfahrung sowie Kenntnisse der Psyche der betroffenen Katzen in die Waagschale werfen. So oder so traue ich mir nach einem sechsjährigen Zusammenleben mit dem betreffenden Katzen durchaus zu, eine gute Entscheidung für Fleckli, Sakura und uns zu treffen. Der Verdacht, dass wir unseren Katzen gegenüber keine Liebe und keinen Respekt empfinden, ist mehr als beleidigend, zumal Du weder unsere Katzen, noch uns oder unsere Lebenssituation kennst.

    Zurück zu unserer Erfahrung: Fleckli und Sakura sind zwei sensible Katzen, die sehr auf uns fixiert sind. Darüber, die beiden in Deutschland zu lassen, haben wir nachgedacht – das Ganze hätte weniger Umzugsstress für uns bedeutet, wäre aber im Endeffekt belastender für beide Tiere gewesen. Wären die beiden oder eine von ihnen chronisch krank oder hätte sich beim tierärztlichen Check herausgestellt, dass der Flug ein gesundheitliches Risiko darstellt, hätten wir davon Abstand genommen und einen anderen Weg gesucht. Die Erfahrung hat uns Recht gegeben. Ich benötige kein Zeugnis, das mich als „Katzenpsychologe“ ausweist um zu sehen, dass die neue Wohnung beiden Katzen sehr viel mehr gerecht wird, die kurzzeitigen Strapazen des Umzuges ihr Selbstbewusstsein gefördert haben, das Verhältnis beider Katzen zueinander und zu uns noch intensiver geworden ist und sie rundum zufrieden mit ihrer aktuellen Lebenssituation sind. Sollte es einmal dazu kommen, dass wir aus irgendeinem Grund zurück nach Deutschland ziehen müssen, würden wir beide wieder mitnehmen, soweit es kein gesundheitliches Risiko darstellt. Ich erwarte nicht, dass unser Weg ohne Kritik angenommen wird – aber ich finde es durchaus angemessen, uns das Verständnis und die Kenntnis unserer Katzen zuzugestehen, um diese Entscheidung mit gutem Gewissen getroffen zu haben.

    Noch einmal: Es geht nicht darum, allen Veränderungen und potentiellen Unbequemlichkeiten von vornherein aus dem Weg zu gehen, sondern sie so angenehm wie möglich zu gestalten. Oder lässt Du Deine Katzen nicht mehr impfen, da der Weg zum Tierarzt einen potentiellen Stress darstellt? Man stelle sich nur vor, wenn das Tier bei einem Autounfall auf dem Weg zum Tierarzt ums Leben käme… Was ist mit kranken Tieren, die länger in stationärer Behandlung einer Tierklinik bleiben müssen? Oder gar mit Zuchtkatzen, für die der Geburtsvorgang sicherlich stressiger ist als der Umzug unserer beiden Miezen? Bitte entschuldige den Sarkasmus.

    Mein Bericht soll keinen Katzenhalter davon überzeugen, dass der Umzug ins Ausland das Richtige für seine Katze und ihn ist. Diese Entscheidung treffen zu können, maße ich mir nicht an – ich bin keine Lebensberaterin und möchte es auch nicht sein. Wenn es die Situation erfordert und von vornherein klar ist, dass der Weg für Katze und Mensch gehbar ist, soll dieser aber so gut und stressfrei wie möglich hinter sich gebracht werden. Darum meine durchaus sachlich zu verstehenden Tipps im Text.

    Viele Grüße,

    Lena

  • 22. März 2012 um 01:00
    Permalink

    Hallo Lena,

    deinem Kommentar kann ich mich nur anschliessen. Bin vor drei Wochen in die U.S.A. gezogen und habe mich schon Ende letzten Jahres mit deinem Blog beschäftigt und ewig hin und her überlegt, ob ich meinem Vincent die Reise zumuten kann oder nicht. Als Alternative kam nur in Erwägung den Kater zu meinen Eltern zu geben, was ebenfalls eine mehrstündige Autofahrt, eine völlig neue Umgebung, eine zweite dort bereits ansässige Katze sowie zwei völlig fremde Menschen für Vincent bedeutet hätte.Und das den Rest seines Lebens. Ich habe mich für den stressigen Umzug entschieden, weil ich bis jetzt nur positives gelesen habe, ungeahnt der Dinge welche auf Vincent zukommen sollten.
    Wir leben nunmal im 3. Jahrtausend und Flexibilität gehört zu unserem Leben dazu ungeachtet dessen, das es auch meist von „modernen Unternehmen“ durchaus verlangt wird. Ich kann mir kein rosarotes Zuckerwatteschloß auf irgendeinem Dorf bauen, nur weil ich ne Katze habe. Obendrein muß ich gestehen, dass die Katze zu mir gefunden hat und nicht ich zu ihr.
    Meine Etnscheidung Vincent mitzunehmen fusste, neben einer Reihe positiver Erfahrungen der anderen, ebenfalls auf der Tatsache, dass er schon sechs Umzüge quer durch Deutschland mit mir hinter sich gebracht hat ohne irgendwelche Probleme. Alle waren stressig, sowohl für mich als auch für die Miez. Doch einwas konnte ich lernen: Katzen sind zäh. Und sie sind regenerationsfähig. Warscheinlich mehr als so mancher Mensch.
    Der letzte Umzug, der in die U.S.A., war das Schlimmste was in seinem kleinen Leben wohl passiert ist. Es ist so ziemlich alles schief gegangen, was schief gehen konnte. Und es ist noch längst nicht alles vorbei. Aber jeden Tag sind Fortschritte zu verzeichnen. Und ich, und ich bin mir sicher er auch, möchten auf die gemeinsame Zeit in Zukunft nicht verzichten.
    Ich finde es anmassend als „Katzenverhaltenstherapeutin“ davon auszugehen oder zu unterstellen TIere würden nicht über selbstregenerative Fähigkeiten verfügen und in der Lage sein Problem zu überwinden.

    Best regards.
    Nicole

  • 30. Juni 2012 um 16:09
    Permalink

    Hallo Nicole,hallo lena
    so wie es aussieht werde ich wohl Ende des ‚Jahres auch nach USA gehen und bin froh das hier gefunden zu haben. Ich hoffe das es deinem Kater besser geht. Was genau ist denn schief gelaufen? Ich mache mir große Gedanken wie es am Zoll so ablaufen soll,bzw die die Einreiseabwicklung, letztes Jahr in New York habe ich fast 2 stunden in der Schlange gestanden.wie seid ihr da durchgekommen,ging da alles glatt?.:-(..“ 2 Katzen als Handgepäck geht nicht ,oder? und wenn man 2 Sitze buchen würde? ..Ich hoffe es liest hier noch jemand.
    Lg Nina

  • 1. Juli 2012 um 00:09
    Permalink

    Hallo Nina!

    Wir durften leider nur eine Katze als Handgepäck pro Person mitnehmen – grundsätzlich wird das mit den Handgepäcksbestimmungen und den maximal zugelassen Packstücken zusammenhängen. Auf den Sitz dürfen die Miezen leider nicht, allerdings weiß ich nicht, wie es mit dem Platz unter den Vordersitz eines gebuchten Sitzes aussieht – hier kann wahrscheinlich am besten die jeweilige Fluggesellschaft weiterhelfen! Kann Dich ansonsten jemand beim Flug in die neue Heimat begleiten und eine Deiner Miezen mitnehmen?

    Wir sind über Atlanta eingereist und hatten noch einen Inlandsflug vor uns – die drei Stunden Wartezeit bestanden leider auch nur aus Sicherheitskontrollen und durch-das-Flughabengebäude-rennen. Da wir uns geweigert haben, Fleckli und Sakura an der regulären Sicherheitskontrolle aus dem Kennel zu nehmen, durften wir in einen abgeschlossenen Raum. Falls sich der Sicherheitsbeamte weigert, hilft immer ein freundlicher Hinweis darauf, dass eine entlaufene Katze alles weiter verkompliziert und man gerne seinen Vorgesetzten sprechen würde… 😉

    Wie schon geschrieben: Das alles ist zwar kein Sonntagsausflug, aber es geht und zumindest unsere Katzen haben sich innerhalb weniger Stunden und Mahlzeiten von der Reise erholt.

    Melde Dich ruhig, wenn Du noch Fragen hast, futterwürdiges 😉 Futter hier suchst o.ä. Viel Erfolg und einen guten Umzug!

    Lena

  • 11. Juli 2012 um 08:30
    Permalink

    Hallo liebe Katzen Freunde,

    vielen Dank fuer eure Flug Berichte, wir werden demnaechst von NZ in die Schweiz zurueck.
    Auch mit unseren 2 Katzen…die gehoeren einfach zu uns, sind auch sehr scheu zu anderen Leuten..

    Liebe Gruesse

    Chrisi

  • 17. Juli 2012 um 13:57
    Permalink

    Hallo Lena,
    vielen Dank für deine Antwort. Ja zum ordentlichen Katzenfutter wäre ich in der Tat für ein Tipp dankbar. Aber sag mal welches Geschirr hast du genommen? gibt es da eins was auch meine wilde Cooni tragen könnte ohne das es aufgeht?
    Was ich aber schon herrausfinden konnte das es nicht möglich ist 2 Sitze zu buchen um so 2 Katzen mit in den Flieger zu nehmen.Es geht nur pro Person eine Katze. Meine Mutter wird mich begleiten und dann ist es möglich. Nur muß ich dann schon bald die Flüge buchen damit auch alles passt. Das muß man ja früh genug anmelden .Es kommt auch nur ein Direktflug in Frage , nochmal Umsteigen kommt nicht in Frage.Der Tipp mit den Rescue tropfen ist auch sehr hilfreich..( auch für mich ,damit ich schööön entspannt bin und nicht meine Katzen verrückt mache..;-)..).
    Soweit in kürze, lieben Dank nochmals..
    Liebe Grüße
    Nina
    P.S: ich habe dir auch auf deine Mail geantwortet, ich hoffe du hast sie bekommen?

  • 17. Juli 2012 um 17:25
    Permalink

    Hallo Nina,

    irgendwie ist Deine E-Mail im Redaktionschaos untergegangen… Jetzt aber! 🙂

    Ich bin mir leider nicht mehr sicher, welches Geschirr wir benutzt haben – es war auf jeden Fall eine Art „Cat Walking Jacket“, das nicht nur Hals und Bauch mit einem Riemen umschließt, sondern eine breite „Angriffsfläche“ bietet. Die Geschirre habe ich aber jeweils nur vor den Sicherheitskontrollen angelegt – war gar nicht so einfach, mit zwei Händen in der Transportbox ohne die Katzen entwischen zu lassen ;-). Schön, dass Deine Mutter Dich begleitet, so wird ja nicht nur der Umzug einfacher, sondern auch der Katzentransport!

    Bezüglich Futter gibt es hier eine noch größere Bandbreite als in Deutschland. Von absolutem Mist (sorry 😉 ) bis zu hochwertigem Futter für mehrere Dollar pro 100 Gramm ist alles dabei. Ich habe Dir diesbezüglich noch eine E-Mail mit möglichen Sorten und Bezugsquellen geschickt.

    Viel Erfolg beim Umzug und alles Gute!

    Lena

  • 19. Juli 2012 um 19:41
    Permalink

    Vielen dank nochmal für deine Bemühungen. Habe wegen Futter schon mal recherchiert denn meine Coon hat einen emfindlichen Darm..ich hoffe ich finde was gutes und bezahlbares. Nun gut,habe ja noch Zeit um zu recherchien. Geschirr und Sturdi wird demnächst schon bestellt damit ich sie daran gewöhnen kann.
    Puh, das wird aufregend die nächste Zeit,aber bloß das Atmen nicht vergessen….;-)

    Lieben Gruß nach Seattle und alles gute für euch.
    Nina

  • 6. Februar 2013 um 14:21
    Permalink

    Liebe Lena,
    habe deinen Erfahrungsbericht mit grossem Interesse gelesen, denn auch wir muessen unsere Katzen, Mei Ling und Har Gow auf die grosse Reise schicken. Wir haben 8 Jahre in Hong Kong gelebt und auch dort die Katzen adoptiert (waeren vielleicht ohne uns nicht mehr am Leben). Leider durften die Katzen nicht mit uns fliegen, sie sind zur Zeit noch in einer guten Pension in Hong Kong. Mein Mann wurde nach England/Leeds versetzt. Nun mache ich mir echt grossse Sorgen um unsere Zwei. Wir haben extra ein Cottage (uebers Internet) gemietet um sie so schnell wie moeglich zu holen, aber diese Unterkunft ist leider nicht fuer Katzen und auch nicht fuer mich geeignet. Uebermorgen ziehen wir fuer 4 Wochen ein ein Serviceapartment (wo keine Pets erlaubt sind), bis dahin muessen wir eine Wohnung gefunden haben. Da unsere Zwei auch sehr scheu sind, weiss ich nicht wie gut sie den langen Aufenthalt in der Pension ueberstehen und dann noch dieser lange Flug. Habe einfach ein ganz schlechtes Gewissen den Beiden gegenueber. Haben sich deine Zwei schnell an die neue Umgebung gewoehnt?

    Viele Liebe Gruesse aus Leeds
    Marion

  • 24. März 2013 um 14:07
    Permalink

    Hallo! Danke fuer diese Info!! Ist sehr sehr hilfreich! Ich reise auch nach Seattle am Mai mit meine Katze und habe so viel Angst das etwas schiff geht. Sobald meine Visum ist genehmigt geht’s los. Aber ich werde mit Lufthansa reisen.

    Sind diese Studi Taschen so gut? Welche Groesse hast du gehabt? Welche sind mit Delta airlines erlaubt?

    Gruesse,

    Arin

  • 28. Juni 2013 um 08:34
    Permalink

    Liebe Lena,
    Wir haben vor für 4 Monate nach Thailand zu ziehen zum Probewohnen und unsere 2 Stubentiger sollen mit…
    kann man den Beiden diese Flugreise für 4 Monate zumuten…es kommt nur ein Direktflug ab Frankfurt in Frage…die Fahrt nach Frankfurt erfolgt mit dem Auto am vorhergehendem Tag, da wir den Beiden einen Flug mit Zwischenlandung ersparen wollen.Beide Katzen sind jetzt 3 Jahre alt, Beide sind Rassekatzen und vom Züchter nach Luxemburg hatten sie die Reise mit Taxi, Bus und Zug super überstanden, damals waren sie 8 Stunden unterwegs. Wir wollen die Katzen unbedingt zum Probewohnen mitnehmen um heraus zu finden ob unsere Lieben die Hitze in Thailand vertragen….ist unser Plan egoistisch oder nicht ???…wir haben keine Möglichkeit unsere Lieblinge bei Bekannten zu lassen und an sich wollen wir auch nicht die Katzen 4 Monate in eine Pension abgeben…

  • 12. Juli 2013 um 14:40
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    Danke für den ausführlichen Bericht!

    Für lange Flüge würde ich den Frachtraum vorziehen, da man da ne größere Box nehmen kann. Die Preise sind ja pro Box oder pro Tier aber nicht pro Volumen.

    Bei mehreren Katzen, die sich gut verstehen, würde ich die Einzelboxen in eine große Hundebox stellen. Dann sind die Katzen doppelt gesichert und können sich immer gegenseitg „trösten“.

    Bei diesen Kabinentaschen habe ich immer Angst, daß da mal eine aufgeht, sei es daß der Reißverschluß aufgefummelt wird (Kabelbinder und Seitenschneider mitnehmen) oder gleich die ganze Tasche zerstört wird.

    Der Tip mit den Krankenunterlagen/Wickelunterlagen und Einmalwaschlappen/Küchentuch kam schon weiter oben. Zusätzlich: kräftige, dichte (!) Plastiktüte als Müllbeutel mitnehmen!

    Wenn man Unterlagen wechselt oder sonst die Tasche aufmacht: immer, ausnahmslos in einem abgetrennten kleinen Raum (z.B. (Behinderten-)Toilette) machen. Nur dort hat man im Katastrophenfall die Chance die Katze wiederzubekommen.

    Wenn die Taschen gescannt werden müssen und ein Rausnehmen der Katzen wg. extrem scheu/aggressiv keine Option ist: Katze mit-scannen. Nicht toll, aber sicher. Machen nicht alle Kontrollen. Und sicher nicht ohne lange Diskussionen. Manchmal überzeugen die Katzen.

  • 23. Juli 2013 um 21:58
    Permalink

    Die Berichte sind sehr hilfreich für mich. Ich werde mit meiner Familie und meiner Norwegischen Waldkatze Anfang August für 3 Jahre nach New Delhi, Indien umziehen. Es geht mir wie vielen hier, die größte Sorge mache ich mir um die Katze, da auch sie bereits in ihrem Transportbehälter auf dem Weg zum Tierarzt herzzerreißend miaut. Leider ist es seit kurzem verboten Katzen auf Indienflügen mit in die Kabine zu nehmen. Die organisatorische Vorbereitung war eine Katastrophe, da ich mehrere Wochen benötigt hatte bis ich endlich alle notwendigen Informationen zusammen hatte. Letztlich werden wir jetzt den Umzug der Katze über den Pet-Carrier GK airfreight München abwickeln. Was ich noch nicht weiß, ist wo in New Delhi ich genau meine Katze wieder in Empfang nehmen kann. Wer hat Erfahrung mit Umzug der Katze nach Indien. Jede Information ist hilfreich. Verboten ist übrigens die Katze mit Beruhigungsmittel ruhigzustellen.

  • 4. August 2013 um 15:53
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    Danke für den ausführlichen Bericht!
    Ich bin froh zumindest ein paar Infos gefunden zu haben, denn so wirklich was finden, wollte sich bis jetzt nicht.
    Wir haben momentan ein ähnliches Problem, allerdings ist die Basis ein wenig anders. Es soll nämlich nach Irland gehen und unsere katzen gehören einfach zu uns, aber laut dem Bericht ist es mit zwei Katzen schon ziemlich schwierig, wie würde das denn dann mit vier (bzw. fünf) Katzen laufen?
    Wir haben uns nämlich informiert und es gäbe sowohl eine Flugroute als auch eine Strecke mit Autos und Fähren. Natürlich würden wir den Luftweg bevorzugen, aber wir wissen nicht genau wie wir das mit vier/fünf Katzen hinbekommen sollen. Alle auf einmal oder lieber zweimal fliegen? Oder gibt es noch eine andere Möglichkeit, die vielleicht besser geeignet ist?
    Denn ein geeigneter Flughafen wäre zwei Stunden entfernt, könnte man ihnen sowohl die Autofahrt als auch den Flug zu muten? Was ratet ihr? Und wie sollte man das mit den Transportboxen machen? Wäre es besser sie alle zu trennen oder vielleicht eine größere Box zu nehmen und zwei in einer unterzubringen?
    Uns sind unsere Katzen wirklich wichtig und wir wollen sie wirklich nicht zurück lassen, wir würden uns über Hilfe und Tipps freuen 🙂

    LG

  • 24. Oktober 2013 um 16:32
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    @ Anja (Beitrag Nr. 29):

    Es gibt Situationen, in denen Fliegen die letzte realistische Alternative ist. Wir haben den ganzen Sommer versucht, unsere Katzen (aus dem Tierheim) an unserem alten Wohnort umzuplatzieren. Ohne jeden Erfolg! Und auch der Tierschutz ist in solchen Fällen dann so hilfreich wie ein Kühlschrank am Nordpol.

    Kurzum, die Alternativen hießen für uns: Aussetzen, Einschläfern oder Fliegen. Welche hättest Du gewählt?

  • 12. November 2013 um 09:48
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    Wir werden Anfang Januar unseren Kater mit nach Costa Rica nehmen und haben uns entschlossen, ihn im Frachtraum zu befördern, da er dort ganz einfach viel mehr Platz in der Tranportbox hat (ich habe eine extragroße Box besorgt, in die wahrscheinlich auch ein mittelgroßer Hund passen würde). Ich hoffe, daß der Lärmpegel im Frachtraum auch weniger stressig ist, da es sich ja um ein gleichmäßig monotones Geräusch handelt – vielleicht besser als die Hektik und Enge in der Kabine. Ich bin mir natrülich bewußt, daß ich dann nicht bei meinem Kater sein kann, um ihn direkt zu trösten oder abzulenken.
    Wie gesagt: alles Mutmaßungen! Hat denn jemand wirklich Erfahrungen mit einem Transport im Frachtraum?
    Danke & Grüße, Joachim

  • 26. November 2013 um 14:22
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    Tausend Dank für diesen Artikel!

    Wir ziehen in die USA und da Coco wie unser eigenes Kind ist, muss sie natürlich mit. Aber ich habe eine riesige Angst :o( hoffe sie nimmt es uns nicht übel! Es geht nach Arkansas, also in der Regel 3 Flüge 🙁

    Ich hoffe ein Transport in der Kabine wird problemlos klappen! Im Frachtraum – da würde sie mir noch mehr leid tun glaube ich…
    Den „Sturdi Bag“ haben wir schon. Und er steht auch schon im Wohnzimmer und wird ausgiebig als Schlafplatz genutzt ;o)

    Ich bin mir trotz allem sehr unsicher und hoffe alles geht schnell vorbei!

    Jetzt muss ich noch einen Termin beim Tierarzt machen. Im Januar geht es los. Oh man…

    Liebe Grüße,
    Anni

  • 15. Januar 2014 um 22:11
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    Hallo Ihr Lieben,

    mein Freund und ich haben vor bald nach Kanada auszuwandern. Stehen aber noch ganz am Anfang mit unserem Vorhaben.

    Dennoch will ich mich vorab schon mal Informieren wie das mit dem Flug funktioniert. Also ich habe mich jetzt schon auf mehreren Seiten der Fluggesellschaften( Air Berlin,Condor oder Lufthansa) informiert und bin mir immer noch unschlüssig ob Kabine unter dem Sitz oder Frachtraum. Die max. Größen für Transporttaschen in der Kabine sind doch sehr klein und nach Calgary sind wir gute 9 Std unterwegs. Einerseits will ich die beiden ja bei mir in der Kabine haben aber da haben Sie so wenig Platz und auch meine beiden sind Stimm technisch sehr begabt..oO Ich mach mir da auch um die anderen Passagiere sorgen, die beiden sind auch sehr ausdauernd und lautstark wenn sie wollen. Aber im Frachtraum hab ich die zwei wieder nicht im Blick, was mir auch Bauch grummeln bereitet.
    Im Internet findet man ja wie bei allem für und wider was den Frachtraum angeht.

    Ich muss mit den beiden nächste Woche eh zur Tierärztin mal sehen was sie sagt wegen der Beruhigung.
    ( PS Bräuchte eigentlich selber ne Vollnarkose bei 9 Std Flug) :((((

    Aber ich muss sagen auf Grund der langen Flugzeit wäre ich Platz technisch auch lieber beim Frachtraum vllt auch noch ein größerer Transportkorb wo die beiden zur Not auch kuscheln können und wissen das sie nicht alleine sind…

    (Die 2 ,,Teufel“ ^^ werden dieses Jahr 6 und 8 Jahre alt)

  • 19. Mai 2014 um 17:41
    Permalink

    Hallo,
    ich habe eure Beitraege mit grossem Interesse gelesen. Bei mir geht es im Oktober mit SNOOPY (2) nach Thailand. Direktflug ab Frankfurt ist klar – nur habe ich auch die Frage: Frachtraum oder Kabine? Hat von Euch schon jemand Erfahrungen gesammelt mit dem Thema „Katzen im Frachtraum“?
    Mein Katerle ist sehr unerschrocken, machmal sogar schon fast „groessenwahnsinnig“, so denke ich, dass er die lange Reise, trotz grossem Stressfaktor, hoffentlich schnell ueberstehen wird.
    Waere Euch sehr dankbar fuer Eure Feedbacks.

    Heidi mit SNOOPY

  • 19. Juni 2014 um 10:39
    Permalink

    Vielen Dank für den wunderbaren Artikel! DA mein Kater recht gross und schwer ist, werden wir ihn wohl auch in den Frachraum packe müssen, was mir beim Gedanken daran schon das Herz bricht.
    Zu der lusttigen „Katzenverhaltenstherapeutin“ Anja: Durch google kann man gott sei dank leicht feststellen, dass diese Dame gern ihr Gift überall versprüht. Es wundert mich,dass man bei ihrer Ansicht überhaupt Katzen halten darf. Denn was sind wir für schlimme Menschen. Ich glaube sie haben noch nie echtes Katzenleid gesehen, sonst würden sie sich nicht bei den kleinsten Kleinigkeiten, die nichts aber auch gar nichts mit Tierquälerei zu tun haben, aufregen. Ist es dann auch schon Quälerei, wenn ich meinen Kater in die Box setze und zu seiner jährlichen Impfung fahre? Denn er weiss sehr genau was passieren wird und heult wie ein Wilder. Ist das auch so viel Stress, dass ich ihn lieber gar nicht erst impfen lassen sollte?
    Ist es Qualerei, dass wir ihn im Auto mit zu meinen Schwiegereltern nehmen wenn wir dort für ein verlängertes Wochenende hinfahren? Beim ersten Mal war er verunsichert und mittlerweile weiss er wie der Hase läuft und dass das sein Zweitzuhause ist und ist von der ersten Sekunde dort glücklich und macht sich breit. Aber vermutlich wäre es besser, ihn allein zu Hause zu lassen. Drei Tage lang. ungekuschelt und allein. Oder gar nicht mehr wegfahren…
    Ich kann mich Nicole nur anschliessen: Katzen sind zäh. Und nur weil man ihnen 24 Stunden Reisestress und die Eingewöhnung in eine neue Umgebung abverlangt, gehen sie davon nicht gleich ein. Jeder Katzenhalter kennt, wenn er sich genug mit seinem Tier beschäftigt, sein Tier am besten und weiss was zumutbar ist und was nicht. Und noch etwas Anja: Man führt keine Argumente an und sagt im gleichen Atemzug, man akzeptiere keine anderen Argumente. Hat ihnen das im Kindergarten niemand beigebracht?

  • 19. Juni 2014 um 10:45
    Permalink

    Editiert:
    Vielen Dank für den wunderbaren Artikel! Da mein Kater recht gross und schwer ist, werden wir ihn wohl auch in den Frachraum packen müssen, was mir beim Gedanken daran schon das Herz bricht.
    Zu der lustigen “Katzenverhaltenstherapeutin” Anja: Durch google kann man gott sei dank leicht feststellen, dass diese Dame gern ihr Gift überall versprüht. Es wundert mich,dass man bei ihrer Ansicht überhaupt Katzen halten darf. Denn was sind wir für schlimme Menschen. Ich glaube sie haben noch nie echtes Katzenleid gesehen, sonst würden sie sich nicht bei den kleinsten Kleinigkeiten, die nichts aber auch gar nichts mit Tierquälerei zu tun haben, aufregen. Ist es dann auch schon Quälerei, wenn ich meinen Kater in die Box setze und zu seiner jährlichen Impfung fahre? Denn er weiss sehr genau was passieren wird und heult wie ein Wilder. Ist das auch so viel Stress, dass ich ihn lieber gar nicht erst impfen lassen sollte?
    Ist es Qualerei, dass wir ihn im Auto mit zu meinen Schwiegereltern nehmen wenn wir dort für ein verlängertes Wochenende hinfahren? Beim ersten Mal war er verunsichert und mittlerweile weiss er wie der Hase läuft und dass das sein Zweitzuhause ist und ist von der ersten Sekunde dort glücklich und macht sich breit. Aber vermutlich wäre es besser, ihn allein zu Hause zu lassen. Drei Tage lang. ungekuschelt und allein. Oder gar nicht mehr wegfahren…
    Ich kann mich Nicole nur anschliessen: Katzen sind zäh. Und nur weil man ihnen 24 Stunden Reisestress und die Eingewöhnung in eine neue Umgebung abverlangt, gehen sie davon nicht gleich ein. Jeder Katzenhalter kennt, wenn er sich genug mit seinem Tier beschäftigt, sein Tier am besten und weiss was zumutbar ist und was nicht. Und noch etwas Anja: Man führt keine Argumente an und sagt im gleichen Atemzug, man akzeptiere keine anderen Argumente. Hat ihnen das im Kindergarten niemand beigebracht?

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